Bibliothekarin / Bibliothekar

  • Stellenausschreibung vom 06.10.2017

    In der Abteilung Bestandsaufbau der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Stabsstelle Metadaten die Stelle einer/eines Bibliothekarin / Bibliothekars, Entgeltgruppe 13 TVöD / Besoldungsgruppe A 14 BBesO, unbefristet zu besetzen.

    Die Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) ist eine wissenschaftliche Universalbibliothek, die mit einem Bestand von über elf Millionen Medieneinheiten zu den größten deutschen Bibliotheken zählt. Die Bibliotheksbestände verteilen sich auf die Standorte Haus Potsdamer Straße, Haus Unter den Linden, Westhafenspeicher, Speichermagazin Friedrichshagen und das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz mit dem Standort am Märkischen Ufer.

    Mit der Einrichtung einer Stabsstelle Metadaten verfolgt die SBB das Ziel, für die Beschreibung analoger und digitaler Objekte abteilungsübergreifend Erschließungsstandards verbindlich festzulegen und die bereits zahlreich durchgeführten Erschließungsvorhaben mit eigenen Metadaten und Präsentationen mit den zukünftig entstehenden in einer einheitlichen Infrastruktur zu verwalten, zu dokumentieren und zu präsentieren.

    Aufgabengebiet:

    • Festlegen, Weiterentwickeln und Pflegen der Data-Governance-Richtlinie der SBB und von Metadatenstandards für den Einsatz in der SBB einschließlich deren Dokumentation, Zertifizierung und Freigabe der Metadatenstandards für den Einsatz an der SBB sowie Erstellen von Alignment-Modellen
    • Evaluieren und Anpassen eigener Metadatenstandards und Adaptieren von Standards anderer Einrichtungen einschließlich Erstellen von Mapping-Konzepten sowie Aufwand-/Nutzenbetrachtung und Folgekostenabschätzung
    • Sicherstellen von Sichtbarkeit, (Nach-) Nutzbarkeit und Interoperabilität der Metadaten für unterschiedliche Nutzungsszenarien
    • Beraten, Koordinieren und Zusammenarbeiten mit allen Abteilungen und Gremien der SBB hinsichtlich des Einsatzes von Metadatenstandards sowie stiftungsinternes Vermitteln von Metadatenkenntnis und Einführen von Metadatenstandards in Zusammenarbeit mit anderen Stiftungseinrichtungen
    • Entwickeln und Dokumentieren von Metadatenstandards auf stiftungsinterner, nationaler und internationaler Ebene unter Berücksichtigung bibliothekarischer, archivarischer und musealer Anforderungen und Bedarfe
    • Vertreten der SBB in überregionalen / nationalen Gremien und Arbeitsgruppen (z.B. GBV, DINI, EG Datenformate)

    Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, dem/der Stelleninhaber/in Personalverantwortung zu übertragen.

    Anforderungen:

    • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) oder ein gleichwertiger Abschluss, vorzugsweise mit informationswissenschaftlichem Schwerpunkt bzw. Befähigung für den höheren sprach- und kulturwissenschaftlichen Dienst
    • fundierte Kenntnisse bibliothekarischer Regelwerke wie z.B. RDA, RSWK
    • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich digitaler Nachweissysteme und Portale
    • sehr gute theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Bereich Metadaten wie z.B. LIDO, EAD, METS/MODS, Dublin Core sowie verschiedener Formate wie z.B. Pica, MARC, ONIX, RIS
    • gute Kenntnisse und Erfahrung im Bereich anwendungsspezifischer Metadaten wie TEI und Alto
    • sehr gute Kenntnisse im Bereich kontrollierter Vokabulare und Normdaten
    • gute Kenntnisse im Bereich XML, RDF und Linked Open Data
    • fundierte Kenntnisse über den archivarischen und museologischen IT-Einsatz, Erschließungsstandards und Datenformate
    • sehr gute organisatorische und analytische Fähigkeiten
    • gutes Zeitmanagement
    • sehr gute Kommunikationsfähigkeit
    • Teamfähigkeit
    • Durchsetzungsfähigkeit
    • hohe Belastbarkeit
    • herausragende Kooperations- und Verhandlungsfähigkeit
    • Fähigkeit, sich selbstständig in neue Themengebiete, Systeme und Tools einzuarbeiten
    • sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache und mindestens einer weiteren Fremdsprache

     

    Erwünscht:

    • Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

    Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

    Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.

    Bitte richten Sie Ihr Anschreiben an die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider- Kempf, und senden dieses zusammen mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich in schriftlicher Form (keine E-Mail) unter Angabe der Kennziffer SBB-IIA-8-2017 bis zum 27. Oktober 2017 an:

    Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Personalabteilung, Sachgebiet I 2c, Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785 Berlin

    Bewerbungen können grundsätzlich nur zurückgesandt werden, wenn ein frankierter Rückumschlag beiliegt.

    Ansprechpartner für Fragen zum Aufgabengebiet: Herr Richter (Tel.: 030 - 266 43 2500),

    Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsverfahren: Frau Cziha (Tel.: 030 - 266 41 1730).

    AP-Nr.: 1479

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