Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in als Datenmanagement-Koordinator*in (m/w/d)

Stellenausschreibung vom 24.06.2020

Bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Bundesbehörde - ist im Projekt „SPK Lab“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in als Datenmanagement-Koordinator*in (m/w/d), bis Entgeltgruppe 13 TVöD, für die Dauer von 24 Monaten zu besetzen.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zählt zu den größten Kultureinrichtungen weltweit. Zu ihr gehören die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek, das Geheime Staatsarchiv, das Ibero-Amerikanische Institut und das Staatliche Institut für Musikforschung.

In der Vielfalt ihrer Sammlungen, Wissensgebiete und Aktivitäten sind die Einrichtungen der SPK einzigartig in Deutschland und verbinden Kunst und Kultur mit Wissenschaft und Forschung. Ihr zentraler Auftrag ist die Bewahrung, Erweiterung und Erforschung der einzigartigen Bestände an Kulturgütern sowie deren Erschließung und Präsentation für die Öffentlichkeit und Wissenschaft. Begleitet wird dies von einer zielgruppenspezifischen, nutzerorientierten Bildungs- und Vermittlungsarbeit.

Um innovative und zeitgemäße digitale Nutzungsmöglichkeiten zu bieten, beabsichtigt die SPK, eine Datenplattform aufzubauen, über die Daten aus unterschiedlichen Systemen der SPK über einheitliche Schnittstellen angeboten, inhaltlich vernetzt und nachgenutzt werden können. Besonderes Potenzial sieht die SPK in den Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Sammlungen der Institutionen/Einrichtungen, durch die es beispielsweise möglich wird, verschiedene Objekte von Alexander von Humboldts Amerikareise (Ethnologisches Museum) mit den entsprechenden handschriftlichen Passagen in seinen Reisetagebüchern (Staatsbibliothek zu Berlin) zu verknüpfen.

Das Projekt "SPK-Lab" leistet Vorarbeiten zu dieser Datenplattform, erstellt einen Überblick über die vorhandenen Datenbestände und fördert öffentlichkeitswirksam die Datennachnutzung. Geeignete und relevante Daten werden über ein Online-Portal angeboten. Veranstaltungen, Wettbewerbe und weitere Öffentlichkeitsarbeit machen sowohl nach außen als auch in der Stiftung den Wert und das Potenzial der Daten sichtbarer. Dabei werden ein Kontakt und idealerweise eine Partnerschaft mit digital avancierten Nutzerinnen und Nutzern etabliert und neue Nutzungsmöglichkeiten demonstriert. Die gewonnenen Erfahrungen fließen zurück in die Verbesserung der Datenbestände und die Entwicklung der Datenplattform.

Aufgabengebiet:

  • Datenbestände in der SPK identifizieren, analysieren und dokumentieren
  • Klären der Rechte und Unterstützen der Lizenzierung der Datenbestände
  • intern über das Projekt informieren und interne Kooperationen etablieren
  • externe Zielgruppen gezielt ansprechen, Partnerschaften etablieren und Anforderungen analysieren
  • Veranstaltungen zur öffentlichkeitswirksamen Datennachnutzung organisieren (inkl. Hackathons und Wettbewerbe)
  • Entwicklungsbedarf in der SPK identifizieren und Maßnahmen anstoßen

Anforderungen:

  • Hochschulabschluss (Master oder Magister) im Bereich der Informatik mit nachgewiesenem Verständnis von Kultur- oder Geisteswissenschaften bzw. im Bereich der Kultur- oder Geisteswissenschaften mit nachgewiesenen informationstechnischen Kompetenzen
    oder ein vergleichbarer Abschluss mit den vorgenannten Kompetenzen
    oder auf das Aufgabengebiet bezogene nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich Datenmanagement bzw. Forschungsdatenmanagement, wie z.B. Metadaten, Schnittstellen, rechtliche Aspekte etc.
  • nachgewiesene Erfahrung im Bereich Open Data, idealerweise mit kulturellen oder wissenschaftlichen Daten
  • Kenntnisse und Erfahrungen aus den Bereichen e-Research, e-Science oder Digital Humanities sind von Vorteil
  • nachgewiesene Erfahrungen in der Koordination von Projekten und Organisation von Veranstaltungen
  • diplomatisches Geschick und ausgeprägte Fähigkeit im Management von heterogenen Stakeholdern
  • ergebnisorientierte, strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise

Die SPK bietet u.a.:

  • grundsätzlich flexible Arbeitszeit von 06.00 bis 21.00 Uhr – ohne Kernzeit
  • 30 Tage Erholungsurlaub
  • zusätzliche Versicherung in der Altersvorsorge bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
  • vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Zuschuss zu Angeboten der Gesundheitsförderung

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.

Die SPK begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung gewährleistet die Stiftung die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen können Sie per E-Mail (möglichst in einem einzelnen PDFDokument) unter Angabe der Kennziffer HV-13-2020 bis zum 15. Juli 2020 an die folgende Adresse senden:

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Personalabteilung, Sachgebiet I 2 a, Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785 Berlin - E-Mail: bewerbungsmanagement@hv.spk-berlin.de

Papier-Bewerbungen können grundsätzlich nur zurückgesandt werden, wenn ein frankierter Rückumschlag beiliegt.

Ihre Daten werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens gespeichert und verarbeitet. Genaue Informationen erhalten Sie hier: www.preussischer-kulturbesitz.de/karriere/datenschutz.html.

Ansprechpartner für Fragen zum Aufgabengebiet:
Herr Altenhöner (Tel.: 030 - 266 43 1400) und Herr Ludwig (0171 - 33 56 273)

Ansprechpartner für Fragen zum Bewerbungsverfahren:
Herr Mittag (Tel.: 030 - 266 41 1710)
 

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