Der Hang zur Gigantomanie

  • News vom 17.10.2017

    Die Arte-Dokumentation „Rätsel der Steinzeit“ beschäftigt sich mit dem Sesshaftwerden der Menschheit vor 12.000 Jahren. In der ersten Folge spricht Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, über die radikale Bedeutung dieser kulturellen Veränderung – auch für Monumentalbauten.

    Konzentrische Steinkreise (Megalithstruktur) aus der späten Jungsteinzeit und älteren Bronzezeit© bpk / Herbert Kraft

    Die Steinquader von Göbekli Tepe, der Tempel von Malta, die Menhire von Carnac oder die Steinkreise von Stonehenge – diese weltberühmten Monumente sind heute lebendige Zeugen der Steinzeit, einer Zeit, in der Jäger und Sammler sesshaft wurden. Doch wie hängen diese Großbauten mit der Sesshaftwerdung zusammen? Welche kulturellen Hintergründe haben diese berühmten Bauwerke und welchen Herausforderungen mussten sich die Menschen bei der Errichtung stellen? 

    Die zweiteilige Dokumentation „Rätsel der Steinzeit“ steigt in diese Fragestellungen ein und versucht neue Antworten zu finden. In der ersten Folge am 4. November 2017 nimmt auch der Prähistoriker Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Entwicklung vom Jäger zum Bauern in den Blick und geht der grundlegenden Frage „Woher kamen die Erbauer dieser Bauwerke?“ nach. Die Sendung wird am 4. November 2017 um 20:15 Uhr auf Arte ausgestrahlt.

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