Zauber des Anfangs: Patricia Rahemipour

News vom 19.09.2019

Patricia Rahemipour ist seit dem 1. September 2019 Leiterin des Instituts für Museumsforschung (IfM) der Staatlichen Museen zu Berlin. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Philosophie und arbeitete unter anderem am Deutschen Archäologischen Institut und am Jüdischen Museum Frankfurt. Zuletzt war sie am Botanischen Garten Berlin tätig und leitete dort die Abteilung Wissenskommunikation und das Botanische Museum. Hier schildert sie uns ihre ersten Eindrücke – unter anderem von einer erstaunlichen Fotosammlung und ihrem tollen Arbeitsplatz.

Patricia Rahemipour
© Bernd Wannenmacher

„Das Institut für Museumsforschung hat den deutschlandweiten Auftrag, die Museen zum einen über die Kulturstatistik zu untersuchen und zum anderen beratende Funktionen zu übernehmen. Hier liegen auch meine beiden zentralen Aufgaben. Daneben betreue ich die Publikationen, die zur historischen Museumsforschung bei uns am Institut erscheinen.

Ich würde gerne das Thema „Forschen mit Museen“ in Zukunft etwas wörtlicher nehmen und das Institut für Museumsforschung zu einem Haus machen, das die Museen nicht nur als Untersuchungsgegenstand betrachtet, sondern gemeinsam mit den Museen forscht. Ganz konkret bringe ich zum Beispiel das Projekt „Kosmos Berlin“ mit, wo es um Objekt- und Sammlungsforschung über die Stadt Berlin geht: Die sammlungsbasierten Institutionen in Berlin finden sich da zusammen und schauen, wie die Geschichte der Museen anhand der Objekte zu erzählen ist.

In meinen ersten Tagen habe ich entdeckt, dass das Institut eine ganz phantastische Diasammlung mit Fotografien von Ausstellungen hat. Das geht mindestens 20, 30 Jahre zurück, vielleicht ist sie sogar schon mit der Gründung des Instituts 1979 begonnen worden. Ich finde es faszinierend, wie man dort auf den ersten Blick sieht, was sich in den letzten Jahrzehnten museal verändert hat – und wie andere Sachen seit vielen Jahren aktuell sind und auch aktuell bleiben.

Phantastisch war auch, wie das Team mich im Institut willkommen geheißen hat. Es ist ein unglaublich herzliches, kluges, tolles Team, bei dem man sofort merkt: Die machen das gerne und die machen das sehr gut. Im Institut habe ich auch gleich meinen Lieblingsort gefunden: Der Wintergarten an meinem Zimmer ist einfach großartig.“

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