Museum des 20. Jahrhunderts: Spatenstich noch im Herbst

News vom 17.09.2019

Die Entwurfsplanung für den Neubau am Kulturforum ist nun abgeschlossen. Im Herbst wird es den Spatenstich geben, mit der Fertigstellung wird für 2026 gerechnet.

Haupteingang, Ansicht vom Scharounplatz (Nordfassade)
© Herzog & de Meuron

Für das Museum des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie ist die Entwurfsplanung des Architekturbüros Herzog & de Meuron abgeschlossen, sodass nun belastbare Angaben zu Kosten und Terminen gemacht werden können.

Die jetzt vorliegende Berechnung geht von Baukosten in Höhe von 364,2 Millionen Euro für den Neubau aus. Außerdem können 52,2 Millionen für künftige Bau-Indexsteigerungen und 33,8 Millionen Euro Risikokosten hinzugerechnet werden, so dass sich die Gesamtsumme dann auf 450,2 Millionen Euro beläuft. Noch in diesem Herbst wird es am Kulturforum den Spatenstich geben, mit der Fertigstellung des Neubaus wird für 2026 gerechnet.

SPK-Präsident Hermann Parzinger sagte: „Wir beschreiten jetzt einen Weg der Klarheit und wir freuen uns auf ein spektakuläres Haus, mit dem wir international aufschließen können. Ich bin der Bundesregierung, vor allem Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Bundesfinanzminister Olaf Scholz, aber auch dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages sehr dankbar, dass sie uns für den Erweiterungsbau der Nationalgalerie die nötige Unterstützung geben wollen. Wir wissen, dass es hier um mehr als einen Museumsneubau für eine der wichtigsten Sammlungen der Welt geht: Wir vollenden nach Jahren fruchtloser Debatte das Kulturforum. Gerade das verbindende Element und die städtebauliche Kraft sind die bestechenden Gedanken des Entwurfs von Herzog & de Meuron, auf den sich die Jury seinerzeit einstimmig verständigt hatte. Es profitieren alle davon, die Philharmonie-Gäste genauso wie die Besucher der Matthäus-Kirche, die Nutzer der Staatsbibliothek wie die Liebhaber der Gemäldegalerie.“

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