Mehrkosten beim Bau der James-Simon-Galerie

News vom 26.03.2015

Beim Bau der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel ist es zu weiteren Terminverzögerungen und Mehrkosten in Höhe von 34,8 Mio. Euro gekommen.

Grund dafür waren nach Informationen des Bundesamtes für Bauordnung und Raumordnung (BBR) Probleme mit der Herstellung der Baugrube und der Gründung. Der Baugrund an der Berliner Museumsinsel gilt als besonders schwierig. Die Spezialtiefbauarbeiten, die im Dezember 2009 begonnen wurden, konnten erst im August 2014 fertiggestellt werden. Nach Angaben des BBR musste für die James-Simon-Galerie eine völlig neue Kostenberechnung erstellt werden, die die Bauzeitverlängerung, die erforderlichen Umplanungen und die zusätzlichen Bauleistungen neu beziffert. Die Gründe für die vergangene Woche genehmigte zweite Kostenerhöhung liegen im Ausmaß der Mängel, die die mittlerweile gekündigte Firma verursacht hatte. Das tatsächliche Ausmaß konnte erst durch kleinteilige und extrem aufwändige Taucherarbeiten festgestellt und beseitigt werden.

Während die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2008 noch von etwa 71 Millionen Euro ausging, sind nunmehr Gesamtkosten in Höhe von 133,8 Millionen Euro zu erwarten. Auswirkungen auf die Mehrkosten haben auch Neubeauftragungen von Planungsbüros im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung die in Folge von Insolvenz, Kündigungen bzw. Vertragsauflösungen erforderlich wurden. Die erneuten Mehrkosten wurden in der vergangenen Woche genehmigt. Das Richtfest der James-Simon-Galerie ist für 2016 vorgesehen.

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