Gute Zeit für das Einstein-Zentrum Chronoi

  • News vom 18.11.2016

    Das interdisziplinäre Forschungszentrum hat seine Räume an der Freien Universität Berlin bezogen. Bei der feierlichen Eröffnung des Hauses am 16. November 2016 wurde die Forschungsagenda vorgestellt.

    Eröffnungsabend im Einstein-Zentrum Chronoi© Freie Universität Berlin

    Mit dem Einstein-Zentrum Chronoi hat ein Haus für die Erforschung von Zeit und Zeitbewusstsein in der Geschichte der Menschheit seine Türen geöffnet. Das interdisziplinäre Forschungszentrum wird in einer Villa in der Otto-von-Simson-Straße 7 eingerichtet. Chronoi ist eine Kooperation von Freier Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die von der Einstein Stiftung Berlin gefördert wird. Das Zentrum wird seine Arbeit in vollem Umfang 2018 aufnehmen, die neuartige Forschungsagenda wird bereits jetzt – gefördert von der Einstein Stiftung – vorbereitet.  

    Im Rahmen der festlichen Eröffnung erhielten Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen Einblick in die thematischen Schwerpunkte des Zentrums: Neben Zeit in Texten, in der Musik, in uns, in Bildern und Objekten, ging es um Zeitmessung in der Antike, sowie den Ursprung der Zeit.

    Im Einstein-Zentrum Chronoi sollen die Wahrnehmungsformen, Ordnungen und Vorstellungen von Zeit in unterschiedlichen Kulturräumen, Gesellschaften und Epochen der Alten Welt zusammengedacht und in aktuelle Forschungszusammenhänge eingebunden werden. Hier forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Archäologie, der Geschichtswissenschaft, den Philologien sowie der Biologie, Biophysik, Genetik, Sozialwissenschaft und Linguistik.

    Den Antrag für das neue Forschungszentrum hatte das 2011 gegründete Berliner Antike-Kolleg gestellt, das von den gleichen Einrichtungen getragen wird.

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