Projekt zur Erforschung der Herkunft menschlicher Schädel startet

News vom 02.08.2017

Die SPK prüft in den nächsten zwei Jahren die genaue Herkunft von etwa tausend Schädeln aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika. Die Gerda Henkel Stiftung fördert das Projekt.

Seit 2011 betreut das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin anthropologische Sammlungen von menschlichen Überresten, die es von der Charité übernommen hat. Ein großer Teil stammt aus ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika und dem Pazifikraum.

Die Herkunft von rund tausend Schädeln aus der Kolonie Deutsch-Ostafrika wird nun in einem Pilotprojekt detailliert erforscht. Die Gerda Henkel Stiftung fördert das Projekt. Die Erforschung der Provenienz der Gebeine ist dringend nötig, um über den weiteren angemessenen Umgang mit ihnen zu entscheiden. Dabei sind auch Rückgaben nicht auszuschließen.

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