Einmischen, Provozieren, Inspirieren

  • News vom 10.01.2018

    In seinem Gastbeitrag vom 10. Januar 2018 im Tagesspiegel erklärt SPK-Präsident Hermann Parzinger, wie er sich die zukünftige Rolle der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vorstellt.

    SPK-Präsident Hermann Parzinger© SPK/Herlinde Koelbl

    Man solle sich von dem Namensteil „Preußisch“ nicht irreleiten lassen: die SPK ist eine „Einzigartige Schatzkammer der Kulturen der Welt“ schreibt Hermann Parzinger in seinem Beitrag „Das Museum als Universum“ im Tagesspiegel. Allerdings vermittele sich die Faszination der Sammlungen nicht von selbst: „Wenn wir wollen, dass sich mehr Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft dafür interessieren, müssen wir stärker auf sie zugehen.“

    Eine Institution wie die SPK müsse einem permanenten Modernisierungsprozess unterworfen sein. Dabei gehe es auch darum, effizienter, reaktionsschneller, transparenter und kooperativer zu werden.

    Dank des einzigartigen Wissensverbunds aus Museen, Bibliotheken, Archiven und Forschungseinrichtungen sei die SPK in der Lage, auf die großen Fragen von heute Antworten zu finden. Alles, was mit den Sammlungen getan werde, müsse immer wieder in neue Bezüge gesetzt werden – damit beispielsweise Lessing-Handschriften oder eine Keilschrifttafeln nicht mehr nur Objekte mit Inventarnummern, sondern auch Teil gesellschaftlicher Auseinandersetzung würden, so Parzinger: „Die SPK wird ihre neue Rolle nur finden können, wenn sie sich mit der Kraft der Kultur auch in Debatten einmischt, Positionen vermittelt, Impulse gibt und bisweilen auch einmal provoziert.“

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