Neu erschienen: SPK. Das Magazin „Zurückgegeben“

News vom 22.11.2018

20 Jahre nach der Washingtoner Konferenz widmet sich das neue SPK-Magazin der Aufarbeitung des NS-Kunstraubs: Was hat sich seit 1998 verändert? Wie geht Provenienzforschung? Was wurde restituiert?

SPK. Das Magazin  (2018): Zurückgegeben
SPK. Das Magazin (2018): Zurückgegeben © SPK/Christoph Mack/Plateau Design Studio

„Washington war eine Revolution“. So beschreibt der US-Diplomat Stuart Eizenstat im neuen SPK-Magazin die Konferenz, zu der die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright im Jahr 1998 Vertreter von über 40 Staaten eingeladen hatte, um den nationalsozialistischen Kunstraub auf-zuarbeiten. Die Unterzeichner einigten sich auf elf Prinzipien zum Umgang mit „NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut“. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat auf dieser Grundlage über 350 Kunstwerke und mehr als 2000 Bücher restituiert. Das neue SPK-Magazin, das dieser Tage erscheint, widmet sich in Reportagen, Interviews, Hintergrundberichten und Essays der ganzen Bandbreite der Forschungsarbeit und zeigt viele Beispiele von Rückgaben. Online finden sich zahlreiche zusätzliche Interviews und die englische Version des Magazins.

„Die Aufarbeitung des nationalsozialistischen Kunstraubs ist immer noch nicht abgeschlossen, auch wenn in den letzten Jahren viel passiert ist. Das SPK-Magazin erscheint zur Folgekonferenz des Washingtoner Treffens Ende November in Berlin und will Bilanz über bisherige Forschung und Rückgaben ziehen, aber vor allem zeigen, was wir für die Zukunft brauchen: Transparenz, Vernetzung, Vermittlung“, sagt Stiftungspräsident Hermann Parzinger. Ohne das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz hätte das Magazin nicht realisiert werden können. 

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