Parzinger zum Kulturgutschutz in Syrien

News vom 01.06.2016

Vom 2. bis 4. Juni findet im Auswärtigen Amt eine UNESCO-Expertenkonferenz zur Fortschreibung des Aktionsplans zum Schutz des syrischen Kulturerbes statt. Die SPK ist daran aktiv beteiligt.

Ziel des Expertentreffens ist es, die laufenden nationalen und internationalen Aktivitäten zum Schutz der syrischen Kulturerbestätten zu vernetzen. Über 160 Experten haben ihr Kommen zugesagt. Darunter sind auch zahlreiche in Syrien tätige und aus Syrien stammende Wissenschaftler.

Hermann Parzinger, Präsident der SPK, sagt dazu: „Wenn eines Tages die Waffen schweigen, müssen es die Syrer selbst sein, die entscheiden, wie es mit ihrem Land weitergehen soll. Das aktuelle Expertentreffen in Berlin ist deshalb der einzig richtige Weg, um auf der Fachebene gemeinsam mit den Syrern über Wege zur Rettung ihres kulturellen Erbes und zum Wiederaufbau der Welterbestätten zu sprechen. Die Weltgemeinschaft muss sich engagieren, auch weil das Kulturerbe Syriens eine aussöhnende Kraft birgt, dem geschundenen Land wieder auf die Beine helfen kann."

In den Arbeitsgruppen der Expertenkonferenz werden unter anderem bisherige Rettungsmaßnahmen, Optionen beim Wiederaufbau von Kulturdenkmälern, die Rolle der lokalen Gemeinschaften sowie Erhaltungsplänen für historische Städte, archäologische Stätten, Museen diskutiert.

Unmittelbar vor der Konferenz findet ein Forum junger Experten unter dem Motto “Unite for Syrian Heritage” statt. Dessen Ziel es ist, Nachwuchswissenschaftler aus dem Bereich Archäologie, Denkmalpflege und Stadtplanung zu vernetzen.

Fachlich vorbereitet wird die von der Gerda-Henkel-Stiftung unterstützte Tagung gemeinsam vom Deutschen Archäologischen Institut, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Welterbezentrum der UNESCO und der Deutschen UNESCO-Kommission.

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