Ethnologisches Museum in Luanda (Angola) startet Zusammenarbeit mit SPK und Goethe-Institut

News vom 17.12.2018

Die Direktion der Nationalen Museen Angolas, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das Goethe-Instituts haben in Luanda mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding eine längerfristige Zusammenarbeit vereinbart.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Norbert Spitz, Leiter der Region Subsahara-Afrika des Goethe-Instituts, und Ziva Domingos, Direktor der Nationalen Museen Angolas
Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Norbert Spitz, Leiter der Region Subsahara-Afrika des Goethe-Instituts, und Ziva Domingos, Direktor der Nationalen Museen Angolas © SPK / Stefan Müchler

Während der Kolonialherrschaft in Angola entstanden große ethnographische Sammlungen für das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin und für das Museu do Dundo im Nordosten Angolas. Die Objekte des Museums in Dundo bilden heute einen großen Teil des Bestandes des Museu Nacional de Antropologia in Luanda. Im Ethnologischen Museum in Berlin befindet sich darüber hinaus eine der weltweit bedeutendsten und ältesten Sammlungen angolanischer Kunst und materieller Kultur.

Im Zentrum der Zusammenarbeit sollen die Erforschung der Sammlungen beider Museen stehen, die Befragung ihrer Geschichte sowie deren Aktivierung für die Gegenwart mit wechselseitigen Bezügen und gemeinsam erarbeiteten Inhalten. Für das erste Jahr einigten sich die Partner auf den Austausch von Informationen über die Sammlungsbestände der Museen in Luanda und Berlin und einen Workshop zur Konservierung und Restaurierung. Parallel ist die Übersetzung historischer, ethnografischer Dokumente ins Portugiesische geplant.
 

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