„O du meine Allertheuerste!“ – „Höchstgebietender Herr Staatskanzler…“

News vom 05.08.2019

Korrespondierende Überlieferung zu Heinrich von Kleist im Geheimen Staatsarchiv PK und im Kleist-Museum

Brief: Heinrich von Kleist an Staatskanzler Karl August von Hardenberg, 3. Dezember 1810
© Geheimes Staatsarchiv PK / Bildstelle

Heinrich von Kleists Manuskript-Nachlass ist verschwindend gering: zwei – unvollständige – Dramenmanuskripte und 19 Gedichtabschriften/Tagebucheinträge sind erhalten. Nicht nur die Handschriften seines dramatischen, erzählerischen und publizistischen Werks, auch der weitaus überwiegende Teil der Korrespondenzen des Dichters muss als verloren gelten. 235 Briefe sind im Wortlaut bekannt, nur 173 Kleist-Briefe sind im Original erhalten – und weltweit verstreut!

Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin besitzt (neben der Staatsbibliothek zu Berlin, einer weiteren Einrichtung der Stiftung PK) die umfangreichste Überlieferung von Kleist-Briefen im deutschsprachigen Raum. Das Kleist-Museum in Kleists Geburtsstadt Frankfurt an der Oder verfügt über die weltweit größte Dokumentation zu Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld.

Davon ausgehend zeigen beide Einrichtungen erstmals gemeinsam ihre Kleist-Handschriften und korrespondierende Kleist-Dokumente. Während die zwölf Kleist-Briefe im Bestand des Geheimen Staatsarchivs aus der Überlieferung der preußischen Verwaltung und überwiegend aus Kleists letzten Lebensjahren stammen, ist die Sammlung von zehn Kleist-Handschriften im Kleist-Museum das Ergebnis kontinuierlicher Erwerbungsbemühungen nach 1990 und umfasst hauptsächlich private Korrespondenz.

Ausstellung

14. August 2019 bis 28. August 2020

Geheimes Staatsarchiv PK
Archivstraße 12-14
14195 Berlin

Eintritt frei

Besichtigungszeiten:

  • Montag/Dienstag: 8 bis 16 Uhr
  • Mittwoch/Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
  • Freitag: 8 bis 15 Uhr

Führungen nach Vereinbarung, Anmeldung unter: 030 266 44 32 11 und 030 266 44 75 00 (GStA PK) oder 0335 387 22 112 (Kleist-Museum)

Vernissage: 13. August 2019, 17.00 Uhr

Kuratorinnen: Anette Handke und Anke Klare

Eine gemeinsame Ausstellung des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder) und des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz.

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