Parzinger zur Billigung der Haushaltsmittel für den Umbau der Gemäldegalerie

  • Pressemitteilung vom 12.06.2012

    Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, erklärt: „Ich bin über die Entscheidung des Bundestages, den Umbau der Gemäldegalerie im Nachtragshaushalt für 2012 zu berücksichtigen, glücklich und danke Kulturstaatsminister Bernd Neumann für seinen Einsatz. Das ist der entscheidende Durchbruch für eine zukunftsweisende Neuordnung der Berliner Kunstsammlungen. Die großartige Sammlung Pietzsch wird im Kontext einer Galerie des 20. Jahrhunderts der Staatlichen Museen zu Berlin einen hervorragenden Ort erhalten. Und das Kulturforum am Potsdamer Platz wird damit von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu einem Forum der Moderne ausgebaut. Es ist ein wunderbarer Schritt, um Berlin als Stadt der Moderne international herausragend zu profilieren.“

    Caravaggio, Amor als Sieger, © bpk, SMB / Jörg P. Anders

    Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute einen Nachtragshaushalt für 2012 gebilligt, bei dem unter anderem 10 Mio. Euro vorgesehen sind für den Umbau der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, um dort eine Galerie des 20. Jahrhunderts zu ermöglichen, die auch die Sammlung des Ehepaars Pietzsch aufnehmen wird. Deren Sammlung von Surrealisten wurde 2009/10 in der Neuen Nationalgalerie mit großem Erfolg in einer Sonderausstellung gezeigt (knapp 200.000 Besucher). Sie ist dem Land Berlin geschenkt worden unter der Bedingung, dass die Sammlung von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz angemessen präsentiert wird. Die Werke der Gemäldegalerie wiederum sollen nach den Vorstellungen der SPK auf die Museumsinsel umziehen und zusammen mit den Skulpturen der jeweiligen Epochen präsentiert werden. Die Stiftung arbeitet deshalb gleichzeitig mit Hochdruck darauf hin, dass dort mit einem neuen Galeriebau gegenüber dem Bode-Museum eine Bühne für die Alten Meister entstehen kann und die Museumsinsel als Ort für die europäische Kunst und Kultur bis zum 19. Jahrhundert vollendet wird.

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    Ingolf Kern

    Ingolf Kern
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    Dr. Stefanie Heinlein

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    Birgit Jöbstl

    Birgit Jöbstl
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