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Newsletter 04/2020
Liebe Leser*innen,

schrittweise nähert sich die SPK dem eingeschränkten Normalbetrieb an: die Lesesäle der SPK-Einrichtungen sind ab heute wieder nutzbar, ab dem 19. Juni haben das Neue Museum sowie die Sonderausstellungen von Kupferstichkabinett und Kunstbibliothek geöffnet, ab 25. Juni das Museum für Fotografie und ab 27. Juni 2020 das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem. Außerdem kann die Beethovenausstellung in der Staatsbibliothek Unter den Linden ab dem 25. Juni wieder besucht werden. Was sonst wichtig war, ist und wird, s.u. 

Ihre SPK-Online-Redaktion

Aktuelles aus der SPK

© SMB

Härtetest Pandemie: Wenn man nur noch digital ins Museum kann

Anfang Juni 2020 hat der Koalitionsausschuss das „Rettungs- und Zukunftspaket Kultur“ auf den Weg gebracht. Ein wichtiger Posten: die Stärkung der Digitalisierungsoffensive der Beauftragten für Kultur und Medien. Darum bekommt das Verbundprojekt museum4punkt0 weitere Mittel bereitgestellt, um auszuloten, wie digitale Technologien Nutzer*innenerfahrungen, Besucher*innenerlebnisse oder Wissensvermittlung sinnvoll ergänzen können. SPK-Präsident Parzinger und Monika Hagedorn-Saupe von museum4punkt0 haben sich über den digitalen Transformationsprozess des Kulturbereichs unterhalten. mehr
© SPK / anschlaege.de

Noch ganz grün: SPK-Jahresbericht 2019 erschienen

Was bewegte die SPK 2019? Von „Mantegna und Bellini“ über den 250. Geburtstag Alexander von Humboldts und den Spatenstich für den Neubau der Nationalgalerie am Kulturforum bis zu über vier Millionen Museumsbesuchen so einiges. mehr

© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Highlight am Kulturforum: Pop on Paper

Die Pop-Art-Sammlung des Kupferstichkabinetts zählt zu den bedeutendsten in Europa. Jetzt werden die Highlights erstmals in Gänze am Kulturforum präsentiert, denn die Ausstellung gehört zu den ersten, die wieder offen haben. Ein bunter Trip zwischen Werbung und Konsumkritik. mehr

© GStA PK

Mehr Service: Neuer Webauftritt für das Geheime Staatsarchiv

Modern und serviceorientiert präsentiert sich das Geheime Staatsarchiv auf seiner neuen Webpräsenz. Für den Relaunch wurden Struktur und Inhalte der Website komplett überarbeitet. Im Mittelpunkt steht die Nutzerfreundlichkeit. mehr

© SPK / photothek.net / Thomas Imo

Zurück zu Stüler: Die Kolonnaden auf der Museumsinsel werden erweitert

Mit dem Anbringen einer temporären Schiffsleiteinrichtung an der Ufermauer der Spree beginnt derzeit der letzte Teil der Wiederherstellung des originalen Zustands des Stülerschen Säulengangs aus dem 19. Jahrhundert, der die Museumsinsel Berlin in besonderer Weise charakterisiert. mehr

© Ute Zscharnt for David Chipperfield Architects

James-Simon-Galerie gewinnt Architekturpreis

Hausgezeichnet: Das von David Chipperfield Architects entworfene zentrale Empfangsgebäude der Museumsinsel Berlin erhält den Architekturpreis Beton 2020. Zuvor hatte der Publikumsliebling bereits den DAM Preis 2020 bekommen. mehr

© Kulturhist. Museum Magdeburg, Sebastian Anastasow

Kriegsverlust kehrt in die Antikensammlung zurück

Eine verloren geglaubte griechische Vase aus dem Vorkriegsbestand der Antikensammlung ist im Kulturhistorischen Museum Magdeburg wieder aufgetaucht. Sie galt seit 1945 als Kriegsverlust. Seit Ende Mai ist sie wieder im Alten Museum zu sehen. mehr

Auf dem Weg zum Humboldt Forum

Schon jetzt online: Was die Museen im Humboldt Forum zeigen werden

Ab sofort im neuen Design: Die komplett überarbeitete und neu strukturierte Website des Humboldt Forums lädt mit aktuellen und vertiefenden Informationen zu einem virtuellen Besuch ein. mehr

Wieder geöffnet

Mit Büchern arbeiten: Die Staatsbibliothek sowie die Bibliotheken des Ibero-Amerikanischen Instituts und des Staatlichen Instituts für Musikforschung bieten seit Anfang Mai wieder eine Ausleihe außer Haus an. Ab dem 22. Juni öffnen schrittweise die Lesesäle – zunächst mit vorheriger Anmeldung für Benutzer*innen, die auf den Präsenzbestand angewiesen sind. Damit werden auch die Kunstbibliothek am Kulturforum und die Archäologische Bibliothek im Archäologischen Zentrum wieder zugänglich. Der Studiensaal des Kupferstichkabinetts öffnet am 23. Juni. mehr

Ab ins Museum: Seit Mitte Mai sind das Alte Museum, die Alte Nationalgalerie, das Pergamon-Panorama und die Gemäldegalerie sowie die Sonderausstellung „Pop on Paper“ am Kulturforum wieder geöffnet. Am 14. Juni öffnete der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin inklusive der neuen Ausstellung „Katharina Grosse. It Wasn’t Us“. Außerdem öffnen das Neue Museum, Kupferstichkabinett, Kunstbibliothek (ab 19. Juni), das Museum für Fotografie (ab 25. Juni) sowie das Museum Europäischer Kulturen (ab 27. Juni). Für den Besuch der Museen muss ein Zeitfensterticket gebucht werden. Zudem ist der Verkaufsraum der Gipsformerei in Berlin-Charlottenburg wieder zugänglich. mehr

Das Musikinstrumenten-Museum heißt ebenfalls wieder Besucherinnen und Besucher willkommen. Es ist derzeit von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 19 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. mehr

Ab dem 25. Juni öffnet die große Ausstellung zum Beethoven-Jubiläum im Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek wieder ihre Pforten. mehr

In Akten stöbern? Auch das ist nach bestätigter Anmeldung wieder möglich: Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz und das Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin ermöglichen einen eingeschränkten Nutzungsbetrieb in ihren Lesesälen.

Überall gilt: Es ist sind Mund und Nase zu bedecken sowie die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. mehr

Publikationen

© C.H.Beck

Zeitschrift für Ideengeschichte: Hegel

Das Ende der Ideengeschichte? An der Schwelle zu seinem 250. Geburtstag widmet sich die Sommerausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte (ZIG) dem oft so unverständlichen Philosophen Hegel. Was sagt uns Hegel heute, wo das Verhältnis von Subjektivität und Freiheit unklarer als je zuvor erscheint? Mit Beiträgen von Herfried Münkler, Judith Butler und Carlos Spoerhase. Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von der SPK mitherausgegeben. mehr

Glanz und Gloria

© SPK

Bandit*innen oder Ärzt*innen? Prinzessinnen!

Die Hygienevorschriften in Pandemiezeiten sind unbequem, aber sinnvoll. Und weiterhin gilt: Zusammen schaffen wir das! Friederike und Luise von Preußen haben auch keine andere Wahl, sind sie doch von Johann Gottfried Schadow als „Prinzessinnengruppe“ für die Ewigkeit vereint. Darum wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für sie unumgänglich. Und obwohl letztens die treffende Beobachtung zu lesen war, dass das neue Pandemieaccessoire Menschen entweder wie Banditen oder Ärzte aussehen lasse, finden wir, dass diese Kategorisierung bei Statuen zu kurz greift. Große Kunst lässt sich durch Gesichtsmasken nicht verhunzen, wie der Test zeigt.