• Zwei Konzerte für Lautsprecher und Raum

  • News vom 02.02.2018

    Wie lässt sich die scheinbar unendliche Vielfalt der elektronischen Klänge in größerer Besetzung organisieren und zugleich verräumlichen? Zwei Konzerte im Musikinstrumenten-Museum am 10. und 23. Februar experimentieren mit elektroakustischem Sound.

    Musik für Lautprecher und Raum© Henrik von Coler

    Gegründet als Lehrveranstaltung des Fach Audiokommunikation des Elektronischen Studios der TU Berlin experimentiert das Elektronische Orchester Charlottenburg mit neuartigen Instrumenten und deren Zusammenspiel. Aufgeführt wird improvisierte und notierte elektronische Musik.

    Nun organisiert das Orchester im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung zwei Konzerte.  Am 10. Februar zeigt es im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums, wie sich elektronische Klänge durch ein größeres Ensemble organisieren und im Raum bewegen lassen. Zum Einsatz kommen zwölf elektronische und elektroakustische Musikinstrumente, die auf einem das Publikum umgebende Lautsprechersystem spatialsiert werden. 

    Am 23. Februar präsentiert der Klangforscher und Komponist Gerriet K. Sharma mit seiner Raum-Klangkomposition „gleAM“. Das Werk entstand in den Jahren 2016/17 in Kooperation mit dem Institut für Beschleunigerphysik des Helmholtz-Zentrums Berlin. Ziel ist es, Raum- und Zeitstrukturen durch Klänge sinnlich erfahrbar zu machen. Als Schallquelle dient dabei ein neu entwickeltes kompaktes Lautsprechersystem, von dem präzise Schallstrahlen in jede Richtung des Raums ausgeschickt werden können. 

    Kooperationspartner: Fachgebiet Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin, Institut für Elektronische Musik und Akustik der Kunstuniversität Graz, Firma sonible und Deutscher Akademischer Austauschdienst

    Der Eintritt ist frei.

    Programm

    10. Februar 2018
    Cornelius Cardew - Treatise [1967] 
    Mark Applebaum - The Metaphysics of Notation [2006]
    Henrik von Coler - Discount [UA]

    23. Februar 2018
    gleAM – eine ambisonische Klangskulptur für BESSY II VSR und einen Ikosaederlautsprecher.

    Zeit und Ort

    10. Februar 2018
    18:00 Uhr

    23. Februar 2018
    18:00 Uhr: Einführung in das Werk und die Wiedergabetechnik
    19:00 Uhr

    Weiterführende Links