• Parzinger: Wir schalten ja Dahlem nicht einfach ab

  • News vom 09.01.2017

    Am letzten Besucherwochenende strömten Tausende ins Ethnologische Museum und ins Museum für Asiatische Kunst. 2017 legt die SPK ein wissenschaft- und kulturbasiertes Konzept zur künftigen Nutzung des Standortes Dahlem vor.

    SPK-Präsident Hermann Parzinger hat eine positive Bilanz des Abschlusswochenendes für das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst am Standort Dahlem gezogen. Am 9. Januar 2017 haben  beide Häuser geschlossen, um sich auf den Umzug ins Humboldt Forum vorzubereiten. Davor wollten noch einmal über 5.000 Besucher die weltberühmten Sammlungen im Berliner Südwesten sehen. 

    Parzinger zeigte sich erfreut über die Resonanz und betonte: „Die SPK wird in Dahlem weiterhin präsent sein, die Staatlichen Museen zu Berlin schalten den Standort ja nicht ab. Auch wenn jetzt die Umzugsvorbereitungen in eine neue Phase treten und alle Flächen der Dahlemer Museen dafür benötigt werden, wird es immer wieder Möglichkeiten geben, die Depots zu besichtigen und mit den Kuratoren ins Gespräch zu kommen, dazu werden wir spezielle Angebote vorbereiten. Die interessierte Öffentlichkeit soll immer wieder Gelegenheit haben, sich sehr direkt über die komplexen Umzugsvorbereitungen und die verantwortungsvolle konservatorische und wissenschaftliche Arbeit mit den kulturellen Schätzen aus aller Welt informieren zu können. Dies wird attraktive neue Zugänge ermöglichen, auch wenn die Sammlungen nicht in der bisherigen Form gezeigt werden können. Außerdem stellt sich das Museum Europäischer Kulturen gerade neu auf, sucht enge Verbindungen zu Partnern vor Ort und wird mit einem attraktiven Ausstellungsprogramm nach wie vor Besucher ziehen. Im Jahr 2017 wird die SPK überdies ein Konzept zur künftigen Nutzung des Standortes vorlegen, das wissenschafts- und kulturbasiert sein muss, um die besondere Attraktivität zu erhalten.“

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