Zauber des Anfangs: Johann Herzberg

News vom 17.12.2020

Seit dem 1. Oktober 2020 hat die SPK ihren ersten Chief Information Officer (CIO): Johann Herzberg. Der Berliner erwarb nach seinem Studium der Philosophie an der FU Berlin einen Master in Public Management mit Schwerpunkt Verwaltungsinformatik an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Von 2013 an war er zunächst als IT-Projektleiter in der Abteilung eGovernment der Landeshauptstadt Stuttgart tätig. 2015 wechselte er als Fachbereichsleiter Unternehmensstrategie & IT-Architektur zum IT-Dienstleistungszentrum Berlin und verantwortete im Anschluss ab 2017 bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport die übergreifende IT-Strategie des Landes Berlin für die etwa 100.000 Mitarbeitenden der Berliner Verwaltung . Hier erzählt Herzberg von seinen ersten Tagen im neuen Amt:

Porträt Johann Herzberg
© Johann Herzberg

„In den vergangenen Jahren hat die SPK zahlreiche Schritte unternommen, um sich im Bereich der Digitalisierung weiterzuentwickeln. In der einrichtungsübergreifenden Initiative Digitale Transformation werden seit 2017 neue Maßnahmen angestoßen und eine Digitalstrategie für die SPK entwickelt. Meine Stelle als Chief Information Officer (CIO) wurde geschaffen, um stiftungsweit für die strategische Ausrichtung und Steuerung der IT zu sorgen und die Digitalisierungsaktivitäten der SPK zu koordinieren.

Ich möchte als CIO in drei Themenbereichen Schwerpunkte setzen: Erstens soll die Digitalisierung nach innen auf dem Stand der Zeit gehalten werden. Papierloses Büros, mobile IT-Ausstattung und zeitgemäße Tools zur Kommunikation und Team-Organisation sind hier wichtige Stichworte. Zweitens muss das Brot-und-Butter-Geschäft der IT effizient und mit Blick auf den Fachkräftemangel und immer kürzere Innovations-Zyklen zukunftssicher organisiert werden. Und drittens gilt es, die Einrichtungen dabei zu unterstützen, ein klares Bild davon zu entwickeln, wie sich die „Geschäftsmodelle“ von Museen, Bibliotheken und Archiven im Digitalzeitalter verändern und dann die richtigen Vorhaben auszuwählen, um diese Zukunft aktiv und mit klaren Prioritäten anzusteuern.

Neben der Digitalisierung kann ich in der SPK auch anderen eher persönlichen Interessen nachgehen: Durch meinen früheren Abschluss im Fach Philosophie habe ich eine besondere Nähe zum Denken und zur Lebenswelt der alten Griechen – das „Panorama“ des Pergamonmuseums lässt diese untergegangene Welt auf eindrucksvolle Weise vorstellbar werden und zählt daher schon jetzt zu meinen Lieblingsorten.“

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