Vertrag mit Herzog & de Meuron steht

News vom 05.02.2018

Jetzt ist es rechtskräftig: Das Schweizerische Architekturbüro baut seinen Entwurf für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum

Innenperspektive des Entwurfs für Herzog & de Meuron
© Herzog & de Meuron Basel Ltd., Basel, mit Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich, Schweiz

Herzog & de Meuron haben mit ihrem Entwurf den Realisierungswettbewerb für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum gewonnen. Mit der Vertragsunterzeichnung Anfang 2018 ist das Schweizerische Architekturbüro nun offiziell beauftragt den Neubau für die Nationalgalerie zu bauen. 

Seit der Wettbewerbsentscheidung im Oktober 2016 erfolgen die projektvorbereitenden Maßnahmen. Der Landesbetrieb Bundesbau Baden-Württemberg steuert als Bauverwaltung für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Planung und Ausführung der gesamten Baumaßnahme. In 2017 hat sich die SPK zunächst mit der evangelischen Kirche über die Abstände zwischen der St. Matthäus-Kirche und dem Museumsneubau geeinigt. Ende November 2017 hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Bauherrin ein Beratungsgremium als neutrale Instanz an der Schnittstelle zwischen Politik, Öffentlichkeit, Bauherren und Bauverwaltung berufen. Seit Dezember 2017 werden erste Baugrunduntersuchungen auf dem Gelände des künftigen Museums durchgeführt. Diese sind für die weitere Planung und Durchführung der Baumaßnahmen am Kulturforum eine unerlässliche Voraussetzung. Mit der Einbringung des Entwurfs des Bebauungsplans im Januar 2018 ins Berliner Abgeordnetenhaus hat der Senat die Voraussetzungen für die planungsrechtlichen Grundlagen für den Bau des Museums geschaffen. 

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