Sende-Tipps: Der Präsident und das liebe Geld

  • News vom 09.02.2017

    Nach der gestrigen Jahrespressekonferenz der SPK gab es vor allem ein Thema: Den Stiftungshaushalt, der für 2017 um gut 40 Millionen Euro aufgestockt wurde. Warum das wichtig ist und was mit dem Geld geschieht, erklärt SPK-Präsident Parzinger in diversen Interviews.

    SPK-Präsident Hermann Parzinger im Interview bei der JPK 2017 © SPK / Julia LercheSPK-Präsident Hermann Parzinger im Interview bei der JPK 2017 © SPK / Julia Lerche

    Gut 30 Millionen des Zuschusses, der der SPK in diesem Jahr zur Verfügung steht, gehen in die Bauprojekte der SPK. Im Gespräch mit Christoph Leibold bei Bayern 2 äußert sich der SPK-Präsident zu den hochkomplexen Baustellen der Berliner Museumslandschaft. Die Sanierungen der Neuen Nationalgalerie und des Pergamonmuseums seien zwar kostspielig und führten Besuchereinbußen, aber: „Wir sind in der Pflicht, die Gebäude in einen zeitgemäßen Zustand zu bringen“, so Parzinger. Den Entwurf von Herzog & de Meuron für das Museum des 20. Jahrhunderts lobt der Präsident als besondere Architektur. Das archetypische Haus werde mit seinen Durchwegungen im offenen Innenraum die restlichen Gebäude des Kulturforums zusammenbringen.

    In der 3Sat-Sendung „Kulturzeit“ erklärt Parzinger, warum sich Mittelerhöhungen für Kultur immer bezahlt machen: Museen hätten in vom Populismus aufgeheizten Zeiten die wichtige Aufgabe, Respekt und Toleranz zu vermitteln.   

    Im Interview mit Elske Brault im SWR2 erklärt Hermann Parzinger noch einmal, wie die Idee zur  Ausstellung der Teheran-Sammlung zustande kam, warum sie vorerst abgesagt wurde und warum es den Versuch trotzdem wert war: Kulturpolitik sei ein Weg, die Verständigung zu befördern, auch mit „schwierigen“ Ländern wie dem Iran, so Parzinger: „Wenn wir langfristig in diesen Ländern etwas erreichen wollen, dann geht das nur über die Menschen und deshalb ist es ganz wichtig, mit diesen Menschen in Kontakt zu bleiben.“

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