Kontrabass aus dem Musikinstrumenten-Museum ziert eine 50-Euro-Goldmünze

Pressemitteilung vom 26.04.2018

Fünfteilige Serie zur Würdigung des deutschen Musikinstrumentenbaus bis 2022 geplant / Präsentation der ersten Münze am 8. Mai um 18 Uhr mit Bettina Hagedorn, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, und SPK-Vizepräsident Günther Schauerte im Musikinstrumenten-Museum

Ein Kontrabass aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums des Staatlichen Instituts für Musikforschung ziert eine 50-Euro-Goldmünze, die das Bundesministerium für Finanzen im zweiten Halbjahr 2018 ausgeben wird. Die Münze besteht aus Feingold (999,9 Tausendteile) und wird in Stempelglanzqualität geprägt. Ihre Masse wird 7,78 g betragen, der Durchmesser 22 mm. Das darauf abgebildete Instrument aus dem 17. Jahrhundert stammt aus dem oberbayerischen Mittenwald, wo 1685 Mathias Kloz den Geigenbau begründet hatte. Andreas Jais, erster Schüler von Kloz, war weit über die Grenzen Bayerns hinaus für seine großen Kontrabässe berühmt. Seitdem gelten Kontrabässe aus Mittenwald als Markenzeichen deutscher Geigenbauer. 

Ein Objekt aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums bildet damit den Auftakt für eine fünfteilige Reihe, mit der das Bundesministerium für Finanzen den deutschen Musikinstrumentenbau bis 2022 würdigen will, der seit dem Mittelalter eine herausragende Stellung in Europa einnimmt. „Für die wertvolle Sammlung des Musikinstrumenten-Museums ist die Prägung der 50-Euro-Goldmünze eine besondere Anerkennung. Hier lässt sich in der Dauerausstellung jeden Tag erfahren, warum deutsche Musikinstrumente seit Jahrhunderten Botschafter deutscher Musikkultur im In- und Ausland sind“, sagt SPK-Präsident Hermann Parzinger.

Bei einem Festakt am Dienstag, 8. Mai, um 18 Uhr im Musikinstrumenten-Museum  (Eingang Ben-Gurion-Straße) wird die 50-Euro-Goldmünze im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Bettina Hagedorn, des Vizepräsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Günther Schauerte, und der Direktorin des Musikinstrumenten-Museums, Conny Restle, erstmals präsentiert. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Wir bitten um Antwort bis zum 3. Mai unter presse@sim.spk-berlin.de.

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