Kuratorium Preußischer Kulturbesitz

Starke Partner unterstützen die Arbeit der Stiftung. Das vielfältige Engagement führender Wirtschaftsunternehmen, die sich im Kuratorium Preußischer Kulturbesitz zusammengeschlossen haben, geht über reines Sponsoring hinaus und geschieht in Form einer strategischen Partnerschaft.

Logo des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz© SPK / Polyform

Das 2014 gegründete Kuratorium Preußischer Kulturbesitz ist ein Zusammenschluss führender deutscher Wirtschaftsunternehmen. Ziel des Kuratoriums ist es, die Stiftung im Rahmen einer strategischen Partnerschaft bei der Umsetzung ausgewählter Projekte zu unterstützen. Neben Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Humboldt Forum, stehen dabei vor allem die Schwerpunkte „Kommunikation“, „Kulturelle Bildung und Vermittlung“ sowie „Digitale Transformation“ im Fokus. Darüber hinaus unterstützt das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz die Stiftung beim Ausbau ihrer Netzwerkarbeit und stellt seine inhaltliche Expertise zur Verfügung.

Dem Kuratorium gehören derzeit folgende international tätige Unternehmen an: Bayer Pharma AG, Bertelsmann SE & Co. KGaA, Daimler AG, Deutsche Bank AG, KPMG AG, Linde AG AG, SAP SE, Siemens AG, Würth-Gruppe und ZDF. Vorsitzender des Kuratoriums ist Thorsten Strauß, Deutsche Bank AG; seine Stellvertreterin ist Anne Reidt, Leiterin der Hauptredaktion Kultur im ZDF.

Das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz hat das Kuratorium Museumsinsel abgelöst, das von 2001 bis 2013 Projekte der Museumsinsel unterstützte. 

Strategische Unterstützung nachhaltiger Projekte

Als universale Kultureinrichtung trägt die SPK Verantwortung für ihre exzellenten Sammlungen, deren Erhalt und Erforschung. Hier setzt das Kuratorium mit seiner Förderung an. 

Es geht diesem Zusammenschluss führender deutscher Wirtschaftsunternehmen dabei um mehr als nur Sponsoring. Thorsten Strauß, Global Head of Art, Culture & Sports der Deutschen Bank AG, der dem Kuratorium seit 2014 vorsteht, sagt es so: „Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist der bedeutendste kulturelle Player Deutschlands mit ungeahnten Möglichkeiten. Die von uns unterstützten Projekte sollen nachhaltig sein und die SPK insgesamt moderner, leistungsstärker und erfahrbarer machen. Die SPK als Verbund aus Museen, Bibliotheken und Archiven fit zu machen für das digitale Zeitalter, das will der Präsident und das wollen auch wir.“

Zugang und Teilhabe für alle

Ob in der Kommunikation oder der digitalen Transformation, bei Projekten der Bildung und Vermittlung, bei herausragenden Sonderausstellungen oder bei Aktivitäten rund um das Humboldt Forum – das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz war und ist für die SPK immer ein wertvoller, anregender Partner. Ein Kernziel der Förderungen ist, Zugang und Teilhabe der Öffentlichkeit zu unterstützen.

Thorsten Strauß ist die mehrjährige strategische Partnerschaft besonders wichtig: „Dieses Format hat für beide Seiten Vorteile: Zum einen ist der finanzielle Rahmen durch die Anzahl an Partnern großzügiger als bei einem Einzelsponsoring, zum anderen kann innerhalb dieses Modells eine breite Palette an Projekten berücksichtigt werden. Das bedeutet umgekehrt, dass wir als Unternehmen unser Engagement mit verschiedenen Förderschwerpunkten verbinden können, die uns wichtig sind. Gerade diese Bandbreite zeichnet die SPK aus und ist bei kaum einer anderen Kultureinrichtung zu finden. Die Zusammenarbeit im Kuratorium ist sehr dynamisch und es macht Spaß, gemeinsam Themen voranzubringen. Uns ist es wichtig, durch die Förderung gezielt dazu beizutragen, dass die Leute erfahren, welche kulturellen Angebote es gibt.“

Das Kuratorium als unterstützender Begleiter der SPK im Wandel

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sieht im Kuratorium vor allem auch einen Partner, der den Wandel begleitet. Vorhaben wie die bessere Vermarktung der Gipsformerei durch einen Online-Shop, Produktion und Vertrieb des SPK-Magazins oder das Provenienzforschungsprojekt „Tansania – Deutschland. Geteilte Objektgeschichten?“ konnten dank der Unterstützung des Kuratoriums umgesetzt werden.

Ohne das Kuratorium wäre es auch nicht möglich, den Raum im dritten Obergeschoss des Humboldt Forums zur chinesischen Hofkunst durch den Architekten und Pritzker-Preisträger Wang Shu gestalten zu lassen. Ein anderes Thema, das dem Kuratorium am Herzen liegt, ist die Vermittlung und der Einsatz von Medien. 

So förderte das Kuratorium beispielsweise die Entwicklung einer App, die dem Publikum der Ausstellung „Unvergleichlich. Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ als multimedialer Begleiter zur Verfügung steht. Ebenfalls von Kuratoriumsmitteln unterstützt wird das Vermittlungsprojekt „Connections“, das die Besucherinnen und Besucher zur Entdeckung vielfältiger Verbindungen zwischen den Sammlungen auf der Museumsinsel anregen soll. 

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