Call for Papers! Electronic Musical Instruments – Internationale Konferenz

News from 02/07/2019

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Im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung findet vom 23. bis 24. Mai 2019 ein Symposium zu elektronischen Musikinstrumenten statt

Prophet-10 von Sequential Circuits, San José CA, 1980 Klaviaturumfang C-c4, 2 Manuale, Drehregler. 10-stimmig polyphon spielbar mit 20 analogen Schwingungsgeneratoren
© schnepp renou

Musikinstrumente sind ein Spiegel ihrer Zeit, deshalb verwundert es nicht, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Elektrotechnik Einzug in die Welt der Musikinstrumente hielt.

Die Entwicklung der elektronischen Instrumente verlief seither rasant. Bereits vor der Halbleiterelektronik und der Computertechnologie, hat sich in dieser jungen Gattung eine unbeschreibliche Vielfalt entwickelt. Sie bezieht sich nicht nur auf die klanglichen Möglichkeiten, sondern  auch auf die Spielweise, die völlig neue Arten der künstlerischen Performance, wie mit gestischen Controllern oder auch Algorithmus-gesteuerten Musikprogrammen, hervorgebracht hat. Elektronische Instrumente haben die Musik, das Musikmachen, das Komponieren bzw. Produzieren von Musik revolutioniert.

Ein Symposium, das vom 23. bis zum 24. Mai am Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung stattfindet, möchte sich dieser Thematik annehmen. Berlin spielt in der Geschichte der elektronischen Instrumente eine entscheidende Rolle, entstand doch hier das berühmte Trautonium, das in der sogenannten Rundfunkversuchsstelle an der damaligen Hochschule für Musik von Friedrich Trautwein, Paul Hindemith und Oskar Sala entwickelt wurde. 

Im Mittelpunkt des mit international renommierten Musikern, Musikproduzenten, Wissenschaftlern und Herstellern besetzten Symposiums werden unter anderem Fragestellungen zur Historiographie, zur konservatorischen Betreuung, zum Bereich der Vermittlung sowie zur Typologie stehen. Zudem sollen auch musikalische Aspekte und Aspekte der medialen Rezeption erörtert werden.

Das Symposium, das in englischer Sprache stattfindet, wendet sich ausdrücklich nicht nur an ein wissenschaftliches Fachpublikum, sondern möchte auch musikinteressierte Laien ansprechen.

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