Historisch-
Statistische Taschenbücher, 1790, Geheimes Staatsarchiv
Der Stiftungsrat stellte am 8. Dezember 2009 – vorbehaltlich der Ergebnisse der Beratungen zum Bundeshaushalt und zum inzwischen verabschiedeten Landeshaushalt Berlin 2010 – den Haushaltsplan der Stiftung für das Haushaltsjahr 2010 fest. Er sieht Gesamtausgaben in Höhe von 259.717.000 Euro vor. Für den Betriebshaushalt ist dabei einschließlich eigener Einnahmen und Drittmittel ein Etat von 167.607.000 Euro vorgesehen. Die Unterhaltsträger der Stiftung steuern damit 5 Mio. Euro mehr als in den Vorjahren bei. Entsprechend dem Bund-Länder-Abkommen vom 24. Oktober / 11. Dezember 1996 entfallen dabei auf den Bund 103.770.000 Euro, auf die Länder 34.590.000 Euro. Die Erhöhung wird gemäß Finan-zierungsabkommen zu 75 Prozent vom Bund (3,75 Mio. Euro) und zu 25 Prozent vom Land Berlin (1,25 Mio. Euro) getragen. Darüber hinaus gewährt der Bund wieder einen Sonderzu-schuss für den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart. Er wurde um 95.000 Euro auf 938.000 Euro erhöht. Neben den im Betriebshaushalt zusammengefassten Personal- und Sachmitteln stellt der Bund für die Bauinvestitionen der Stiftung den gegenüber dem Vorjah-resetat um knapp 1 Mio. Euro erhöhten Betrag von 92.110.000 Euro zur Verfügung.