Aktuelles aus der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz https://www.preussischer-kulturbesitz.de Aktuelles aus der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz de Stiftung Preußischer Kulturbesitz Mon, 19 Nov 2018 07:01:00 +0100 Mon, 19 Nov 2018 07:01:00 +0100 TYPO3 news-8113 Tue, 13 Nov 2018 14:02:19 +0100 Arabisch-deutsche Forschungskooperation bekommt 3,3 Millionen Euro zusätzlich https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////arabisch-deutsche-forschungskooperation-bekommt-33-millionen-euro-zusaetzlich.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=217d19ae67201a5ac012efaa62f7694d Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Januar 2020 mit zusätzlichen Mitteln gefördert Mit den zusätzlichen 3,3 Millionen Euro, die die AGYA erhält, können am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung nun unter anderem die Digitalisierung arabischer Papyri der Berliner Sammlung und die Erschließung koptischer Handschriften in Ägypten realisiert werden.

Das vom BMBF geförderte Projekt unter der Leitung der Kuratorin Verena Lepper vom Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin unterstützt seit 2013 arabische und deutsche Nachwuchswissenschaftler, die interdisziplinäre Forschungsprojekte und Initiativen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft erfolgreich realisieren.

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news-8111 Tue, 13 Nov 2018 13:24:46 +0100 Tiefe Trauer um Bertold Just https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////tiefe-trauer-um-bertold-just.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f4ed06ddad83b85859780bcecf4ff70 Der Leiter der Schlossbauhütte ist am 5. November unerwartet mit nur 55 Jahren verstorben. SPK-Präsident Parzinger würdigte Bertold Just als „hochkompetenten und engagierten, stets unterstützend wirkenden Menschen“. Mit großer Betroffenheit haben die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Staatlichen Museen zu Berlin auf den Tod von Bertold Just reagiert. Der Werkstattleiter der Gipsformerei, der seit 2011 für die Arbeit in der Schlossbauhütte beurlaubt war, starb am 5. November im Alter von nur 55 Jahren. SPK-Präsident Hermann Parzinger würdigte Bertold Just als „hochkompetenten und engagierten, stets unterstützend wirkenden Menschen“, der als Steinmetz und Bildhauer eine begnadete  Persönlichkeit gewesen sei. Für die Schlossbauhütte sei er „der einzig Richtige für diese immense und wichtige Aufgabe mit Blick auf den Wiederaufbau des Berliner Schlosses“ gewesen, schrieb Parzinger in seinem Kondolenzschreiben. Der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, zeigt sich ebenfalls tief betroffen vom Tod Bertold Justs und nannte ihn „ein wunderbares Beispiel von gelebter Kooperation“. 

Der Leiter der Gipsformerei, Miguel Helfrich, erinnerte an zwei herausragende Projekte, die auf ewig mit Justs Namen verbunden bleiben werden: 2009 wurden unter seiner Anleitung sechs Konsolen aus dem Eingangsbereich der Kathedrale de Notre Dame im französischen Noyon abgeformt. 2010 wurde ein großer Teil der Prozessionsstraße des Ischtar-Tores unter der Federführung von Bertold Just in einer originalgetreuen farblichen Fassung in Berlin gefertigt und in der Pariser Botschaft aufgebaut. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Staatlichen Museen zu Berlin werden Bertold Just mit großer Dankbarkeit ein ehrendes Angedenken bewahren.

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news-8103 Thu, 08 Nov 2018 14:02:53 +0100 Globales Wissens- und Sammlungsnetzwerk beschlossen https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////globales-wissens-und-sammlungsnetzwerk-beschlossen.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=357cd6a5af6aaf206b31ab9a9ea0d1de Global Summit of Research Museums endet mit gemeinsamer Abschlusserklärung internationaler Forschungsmuseen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz unterzeichneten eine Abschlusserklärung, in der die bedeutende Rolle betont wird, die Forschungsmuseen in der Gesellschaft einnehmen. Gleichzeitig verpflichteten sich die Museen zur Schaffung eines globalen Wissens- und Sammlungsnetzwerks, um die grenzüberschreitende Vernetzung und Zusammenarbeit zu stärken.

Der Global Summit of Research Museums, die weltweit erste Konferenz von Forschungsmuseen, fand vom 4. bis zum 6. November 2018 in Berlin statt. Insgesamt nahmen 232 Museumsvertreterinnen und -vertreter von 109 Einrichtungen aus 24 Ländern teil. Organisiert wurde die Konferenz von der Leibniz-Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

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news-8042 Thu, 01 Nov 2018 14:52:37 +0100 Parzinger empfängt Staatsbesuch aus Togo https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////parzinger-empfaengt-staatsbesuch-aus-togo.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=37c518c9a69189303c1ce0d9c2924b9c Das togolesische Staatsoberhaupt Faure Essozimna Gnassingbé war in der Villa von der Heydt zu Gast, um mit dem SPK-Präsidenten über das Humboldt Forum zu sprechen Am 31. Oktober 2018 begrüßte SPK-Präsident Hermann Parzinger Staatsbesuch aus Togo in seinem Amtssitz: Faure Essozimna Gnassingbé,  Präsident der Westafrikanischen Republik war zu Besuch in der Villa von-der-Heydt in Berlin Tiergarten. Im folgenden Gespräch ging es vor allem um Ideen für die künftige Präsentation von Kulturgütern togolesischer Herkunft im Humboldt Forum. In den Sammlungen des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin finden sich einige Objekte aus Togo, das zwischen 1884 und 1916 deutsche Kolonie war. 

Präsident Gnassingbé brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die bewegte und reichhaltige Geschichte Togos an einem zentralen Ort Europas mittels der Objekte einem breiten Publikum näher gebracht werden kann.

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news-8039 Wed, 31 Oct 2018 14:47:00 +0100 Antworten auf die großen Fragen der Vergangenheit und der Gegenwart https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////antworten-auf-die-grossen-fragen-der-vergangenheit-und-der-gegenwart.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c364ab5f7c019bb7865970853b34a140 Vom 4. bis 6. November findet in Berlin mit dem „Global Summit of Research Museums – das Gestaltungspotenzial der Forschung“ die weltweit erste Konferenz von Forschungsmuseen statt. Die Konferenz „Global Summit of Research Museums – das Gestaltungspotenzial der Forschung “ bringt  vom 4. bis 6. November 2018 Vertreterinnen und Vertreter weltweit bedeutender, forschender Museen aus Kunst, Kultur, Geisteswissenschaften, Technik und Natur im Museum für Naturkunde in Berlin zusammen. Sie diskutieren über die heutige und zukünftige Ausrichtung ihrer Forschungs- undAusstellungsarbeit, gesellschaftliche Veränderungsprozesse und die Verantwortung, die Forschungsmuseen für die Zukunft der Erde übernehmen können. Der Klimawandel und seine Folgen, globale Ungerechtigkeit, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung, Vermittlungsarbeit im Museum, Sammlungserschließung oder Provenienzforschung sind nur einige der verhandelten Themen.

Angekündigt haben sich 131 Museumsvertreterinnen und -vertreter von 91 Einrichtungen aus insgesamt 23 Ländern. Organisiert wird der „Global Summit of Research Museums “ federführend vom Museum für Naturkunde Berlin für die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Weitere Kooperationspartner sind die Smithsonian Institution Washington, das Natural History Museum London und das British Museum, London. Die Konferenz wird im Rahmen des Aktionsplans Leibniz-Forschungsmuseen finanziert, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Landesregierungen von Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

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news-8036 Wed, 31 Oct 2018 09:04:56 +0100 Neue Erlebniswelten mit museum4punkt0 https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////neue-erlebniswelten-mit-museum4punkt0.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=079a863dad806411303de9931cfa9380 Digital im Museum: Am 31. Oktober 2018 wurden erste Zwischenergebnisse des vor einem Jahr gestarteten Verbundprojekts in Berlin vorgestellt. Mit digitalen Angeboten den Museumsbesuch erweitern: Seit einem Jahr läuft hierzu das Verbundprojekt „museum4punkt0“. Gemeinsam verfolgen sieben unterschiedliche Museen aus ganz Deutschland das Ziel, digitale Technologien für den musealen Bereich zu entwickeln und auszuprobieren. 

Mit dabei sind das Deutsche Museum, das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, das Museum Narrenschopf Bad Dürrheim, das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein, die Staatlichen Museen zu Berlin sowie die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. 

Am 31. Oktober 2018 wurden am Kulturforum die ersten Projektergebnisse vorgestellt. Zu sehen waren unter anderem 360-Grad-Filme, Augmented-Reality-Führungen und virtuelle Touren. 

Die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert das Projekt mit 15 Millionen Euro. 

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news-8010 Fri, 19 Oct 2018 20:16:44 +0200 Museum für Kunst aus Benin geplant https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////museum-fuer-kunst-aus-benin-geplant.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3aea55dab17033a6ef80f48ae38d4c77 SPK unterstützt gemeinsam mit weiteren europäische und nigerianischen Museen ein eigenes Museum zur Kunst des ehemaligen Königreiches Benin in Benin City, Nigeria. In Leiden tagte heute die Benin Dialogue Group. Sie einigte sich auf einen Umgang mit der Kunst aus dem ehemaligen Königreich Benin, die infolge der Britischen Kolonialeroberung im Jahr 1897 in verschiedenen Museen weltweit verstreut ist.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sagte dazu: „Ich freue mich, dass nach jahrelangen Bemühungen nun ein Weg gefunden ist, den alle Beteiligten mitgehen können. Es zeigt sich, wie wichtig das gemeinsame Gespräch ist, die Offenheit, aufeinander zuzugehen und lösungsorientiert zu denken.“

Statement from the Benin Dialogue Group, Nationaal Museum van Wereldculturen, The Netherlands, 19 October 2018:

The Benin Dialogue Group is a multi-lateral collaborative working group that brings together museum representatives from Austria, Germany, the Netherlands, Sweden, and the United Kingdom with key representatives from Nigeria.

A central objective for the Benin Dialogue Group is to work together to establish a museum in Benin City with a rotation of Benin works of art from a consortium of European museums in collaboration with the Edo State Government and the Royal Court of Benin, with the support of the National Commission for Museums and Monuments, Nigeria. 

On 19 October 2018, at the National Museum of World Cultures, the Netherlands, the Benin Dialogue Group agreed a number of proposals towards the establishment of a new museum in Benin City (Benin Royal Museum) where a permanent display of Benin art works from European and Nigerian museums will be shown. His Excellency Mr Godwin Obaseki, the Governor of Edo State, presented concrete plans for the Benin Royal Museum being developed by the Edo State Government and the Royal Court of Benin with the support of the National Commission for Museums and Monuments, Nigeria. 

The Benin Dialogue Group (2018) discussed the development of the new museum in Benin City to which all the listed European and Nigerian partners will contribute from their collections on a rotating basis. The agreement is that all parties will work to a three year time frame for the delivery of a permanent display of the historic arts of Benin, including some of the most iconic pieces. 

The Benin Dialogue Group established a Steering Committee composed of representatives from European museums (Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK); Ethnologisches Museum, Berlin; British Museum London; NWVW), the National Commission for Museums and Monuments, Nigeria, Edo State Government and the Royal Court of Benin. This Steering Committee is formed to drive forward the decisions made in Leiden by the Benin Dialogue Group. 

These are significant steps forward to realise the goals agreed at the previous Benin Dialogue Group meeting (2017, Cambridge). 

The Benin Dialogue Group will meet again in 2019 in Benin City, Nigeria, in 2020 at the British Museum, London, and in 2021 at the Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK) in Hamburg. 
As the planning of the Benin Royal Museum moves forward in Benin City, the European partners will provide advice, as requested, in areas including building and exhibition design. European and Nigerian partners will work collaboratively to develop training, funding, and legal frameworks to facilitate the permanent display of Benin works of art in the new museum. 

This event occurs within a wider context and does not imply that Nigerian partners have waived claims for the eventual return of works of art removed from the Royal Court of Benin, nor have the European museums excluded the possibility of such returns. However this is not part of the business of the Benin Dialogue Group. 

Questions of return are bilateral issues and are best addressed with individual museums within their national systems of governance. 

HRH Prince Gregory Akenzua, Enogie of Evbobanosa “The Benin Dialogue Group meeting in Leiden was very fruitful; all the partners were open and frank in their discussion. I am happy we are making progress in the effort to give our people the opportunity to once more access our heritage that was looted.” 

Stijn Schoonderwoerd, Direction, NMVW. “We were very impressed by the progress made by our Nigerian partners towards the new museum. We are grateful to Governor Obaseki for coming to Leiden to present plans for its development. The European museums are excited to collaborate on this project and have shown their commitment today to making historical Benin works of art available in Nigeria.” 

List of participants in the Benin Dialogue Group, Leiden, 2018 

  • The Royal Court of Benin, Benin City, Nigeria 
  • Edo State Government 
  • National Commission for Museums and Monuments, Abuja, Nigeria 
  • Faculty of Law, University of Ibadan, Ibadan, Nigeria 
  • British Museum, London UK 
  • Pitt Rivers Museum Oxford UK 
  • Museum of Archaeology and Anthropology, Cambridge, UK 
  • Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Germany 
  • Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Hamburg, Germany 
  • Linden Museum, Stuttgart, Germany 
  • Statens museer för världskultur/ National Museums of World Culture, Sweden 
  • Weltmuseum, Vienna, Austria 
  • Nationaal Museum van Wereldculturen, Leiden, the Netherlands 

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news-8005 Tue, 16 Oct 2018 15:48:03 +0200 Bitte keinen Bus-Infarkt auf der Museumsinsel! https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////bitte-keinen-bus-infarkt-auf-der-museumsinsel.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fabd3aba97dd695122b2c4a181770d88 Die Interessengemeinschaft Kultur & Bildung Spreeinsel fordert die Senatsbauverwaltung auf, den Bau zusätzlicher Bushalteplätze zurückzustellen und schlägt ein angemessenes und in die Zukunft gerichtetes Verkehrskonzept vor. Der Berliner Senat will diesen Herbst mit dem Bau neuer Busparkplätze auf der Spreeinsel beginnen, obwohl der dortige Raum knapp und bereits jetzt von einer Vielzahl an Reisebussen mehr als ausgelastet ist. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Kultur & Bildung Spreeinsel – bestehend aus den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Berliner Dom, der ESMT Berlin, der Hochschule für Musik, der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und dem Humboldt Forum – hat ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept vorgelegt, das Halteplätze zum Ein- und Aussteigen außerhalb der Spreeinsel vorsieht. Sie betonen, dass sie ein für alle tragbares Konzept für den Reisebusverkehr wollen und fordern die Senatsbauverwaltung auf, den Bau zusätzlicher Bushalteplätze zurückzustellen, bis mit der Senatsverkehrsverwaltung ein für diesen Weltkulturerbe-Ort angemessenes und in die Zukunft gerichtetes Verkehrskonzept abgestimmt ist. 

Die aktuellen Baumaßnahmen des Senats für die Freiflächen rund um das Humboldt Forum sehen auf der Grundlage eines Verkehrskonzepts von 2008 den Bau zusätzlicher Stellplätze für Reisebusse u.a. direkt vor der Hochschule für Musik Hanns Eisler vor. Weitere Bushalteplätze sind vor der Westfassade zwischen Schloss und künftigem Einheitsdenkmal und – wie schon jetzt – in der Bodestraße und Am Lustgarten vorgesehen. Dieses Konzept bedeutet keine Verbesserung der schon heute angespannten Situation, sondern wird das „Bus-Chaos“ auf der Spreeinsel nur noch verschlimmern.

Die Interessengemeinschaft schlägt hingegen Bushalteplätze lediglich zum Ein- und Aussteigen entlang der Karl-Liebknecht-Straße am Marx-Engels-Forum vor. Die Vergabe von „Slots“ zum etwa zehnminütigen Halt soll über ein funkgesteuertes System erfolgen. Personal vor Ort weist die Busfahrer ein. 

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"Die Stadt war zuerst da": Streitgespräch aus dem SPK-Magazin zu der Frage, wem die Mitte Berlins gehört

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news-7982 Wed, 10 Oct 2018 11:03:06 +0200 „Multiperspektivische Provenienzforschung“ für das Humboldt Forum https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////multiperspektivische-provenienzforschung-fuer-das-humboldt-forum.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=13ea0e5ccc7a03114f00533cad77d730 Das Projekt „Geteiltes Wissen“ untersucht mit Partnern aus Brasilien, Kolumbien und Venezuela etwa 3.000 Objekte der Sammlung des Ethnologischen Museums. Parzinger: „Arbeit mit den Herkunftsgesellschaften von zentraler Bedeutung“ In den Dahlemer Depots des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin forschen derzeit Gäste aus Amazonien an 150 Objekten aus der Rio-Negro-Region. Möglich wurde dies durch das von der Volkswagen-Stiftung und der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt „Geteiltes Wissen“. Es unterstützt die Zusammenarbeit mit Partnern aus Brasilien, Kolumbien und Venezuela. Gemeinsam mit den indigenen Gruppen werden bis zum Jahr 2020 etwa 3.000 ethnographische Objekte aus dem nordöstlichen und nordwestlichen Amazonastiefland der Museumssammlung untersucht. Viele der Objekte, etwa Gefäße, Schmuck und Musikinstrumente, haben in den Herkunftskulturen mehrere Bedeutungsebenen. Es gilt darum, die Art ihrer Herstellung, die verwendeten Materialien, ihre Funktion in Tauschnetzwerken und teilweise auch die Verwendung in Ritualen zu betrachten. Obwohl der Zeitraum, in dem die im Projekt erforschten  Sammlungen entstanden sind, historisch gesehen in Lateinamerika postkolonial war, waren die damaligen Umstände stark von ungleichen Machtstrukturen geprägt. 

Die Objekte und ihre Provenienzen werden darum multiperspektivisch erforscht: Gilt es Perspektiven der Indigenen zu berücksichtigen, die bisher unterrepräsentiert sind? Welche Geschichten kennen die Partner zu den Objekten? Welche Fragestellungen sehen die Partner als relevant? Welche Bedeutung messen sie den Objekten bei? Und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten? Die Ergebnisse der Forschung werden in die Medienstationen der Dauerausstellung „Die Welt als Rundhaus – Vom Ursprung und Leben der Dinge in Amazonien“ im Humboldt Forum einfließen. 

Zentrale Arbeitsgrundlage ist eine eigens für das Projekt entwickelte Onlinedatenbank. Hier werden seit 2015 Angaben zu den betreffenden Objekten der Berliner Sammlungen sowie zu ähnlichen Objekten aus dem Besitz der Partner auf einer geschützten Plattform zur Verfügung gestellt und diskutiert. Die Plattform ist multilingual angelegt und umfasst derzeit Spanisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und neun indigene Sprachen.

Das Forschungsprojekt steht unter Federführung des Ethnologischen Museums und wird von Andrea Scholz (Projektleitung) und Helene Tello (Restauratorin) betreut. Die Partner sind indigene Organisationen und Institutionen höherer indigener Bildung. Ihr Ziel ist u.a., durch die Forschung an den Objekten vor allem Vertreter der jüngeren Generation dazu anzuregen, sich mit der historischen materiellen Kultur und dem Wissen der Ältesten zu beschäftigen. 

Partner in Brasilien:
Conselho Indígena de Roraima (Roraima), Organização dos Professores Indígenas de Roraima , Associação Wanasseduume Ye’kwana (Roraima), Instituto Socioambiental, Federação das Organizações Indígenas do Alto Rio Negro (Amazonas)

Partner in Kolumbien:
Escuela Normal Superior Indígena María Reina (Mitú, Vaupés)

Partner in Venezuela:
Universidad Nacional Experimental Indígena del Tauca (Bolívar), organización Indígena de la Cuenca del Caura „Kuyujani“ (Bolívar)

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news-7975 Tue, 09 Oct 2018 16:00:00 +0200 Vernetzender Backstein: Herzog & de Meuron präsentieren Vorentwurf https://www.preussischer-kulturbesitz.de/meldung/article////vernetzender-backstein-herzog-de-meuron-praesentieren-vorentwurf.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7506928aeb095ba3f33b573b55c023d8 Das Architekturbüro hat seine Pläne für das Museum des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie überarbeitet. Jacques Herzog spricht von einem „Konzept der Dichte“ für das Berliner Kulturforum Die Vorentwurfsplanung für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum ist abgeschlossen. Am 8. Oktober 2018 präsentierte das Schweizer Architekturbüro im Beisein von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und SPK-Präsident Hermann Parzinger ihre überarbeiteten Entwürfe und für den Neubau zwischen Neuer Nationalgalerie und Philharmonie. Gemeinsam mit den künftigen Nutzern, den Staatlichen Museen zu Berlin, hatten die  Architekten den Siegerentwurf des Realisierungswettbewerbes 2016 seit Anfang 2018 weiterentwickelt.

Die Architektur für das Museum des 20. Jahrhunderts wird sich zu seiner Umgebung hin noch weiter öffnen und folgt noch intensiver dem Gedanken der Vernetzung. Zentral für den Entwurf sind weiterhin die drei charakteristischen Gestaltungsmerkmale des Wettbewerbsentwurfs – die Hausform, die sich im Innern kreuzenden Boulevards sowie die lichtdurchlässige Fassade aus Backstein. Zusätzlich öffnet sich nun der Bau verstärkt nach außen. 

Im Sommer 2019 wird die Entwurfsplanung abgeschlossen sein, danach wird die Baugenehmigung eingeholt. Der erste Spatenstich ist für Ende 2019 vorgesehen. 

Ab November 2018 sollen die aktuellen Planungen in einer kleinen Ausstellung im Foyer des Kulturforums gezeigt werden.

Die Webseite zum Neubau am Kulturforum informiert detailliert über die einzelnen Arbeitsschritte des Planungsverfahrens.

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