Aktuelles aus der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz https://www.preussischer-kulturbesitz.de Aktuelles aus der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz de Stiftung Preußischer Kulturbesitz Fri, 18 Jan 2019 23:24:03 +0100 Fri, 18 Jan 2019 23:24:03 +0100 TYPO3 news-8941 Fri, 18 Jan 2019 13:59:51 +0100 Italienischer Staatspräsident zu Gast im Kupferstichkabinett https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////italienischer-staatspraesident-zu-gast-im-kupferstichkabinett.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7d01cebc7708453591625ccfc9dca3cd Mattarella zeigte sich besonders von den Zeichnungen Botticellis beeindruckt. Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella besuchte am 18. Januar 2019 das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. 

Er zeigte sich sehr beeindruckt von den Zeichnungen Sandro Botticellis zur Göttlichen Komödie Dante Alighieris. Jede einzelne dieser Zeichnungen sei ein Meisterwerk, sagte er während der Besichtigung. Das Kupferstichkabinett bewahre mit diesen Zeichnungen einen wichtigen und eindrucksvollen Schatz des Kulturerbes auf.

Im Gästebuch fasste er seine Eindrücke zusammen: „Mein Dank gilt dieser bedeutenden Berliner Institution dafür, dass mir die wunderbaren Zeichnungen von Botticelli gezeigt wurden, die inspiriert sind vom dichterischen Genius des Dante Alighieri.“

]]>
Startseite Intranet Bildteaser SMB VIP
news-8928 Tue, 15 Jan 2019 15:18:08 +0100 Organisten und Cellisten im Wettbewerb https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////organisten-und-cellisten-im-wettbewerb.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=28b18679815af1a877372b21c89b2308 Ab morgen treten die jungen Musiker in den Wertungsspielen des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb an. Im Fach Violoncello nehmen 30  Studierende an dem renommierten Klassik-Nachwuchs-Preis teil. Sie zeigen ihr Können in den frei zugänglichen Wertungsspielen  im Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin. Zeitgleich treten die 20 Studierenden im Fach Orgel in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche an.

Zwei Konzerte beschließen den Wettbewerb: Am 19. Januar treten die vier besten Cellisten im öffentlichen Finalkonzert im Konzertsaal der UdK an. Sie werden begleitet vom Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer.  Am 20. Januar präsentieren die Preisträgerinnen und Preisträger beider Fächer im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ihr Können.  

Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb wird von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) und der Universität der Künste Berlin veranstaltet. Vormerken: 2020 wird der Wettbewerb in den Fächern Gesang und Streichquartett ausgetragen.

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Bildteaser Kooperationen Koop_kultur FMBHW
news-8862 Wed, 09 Jan 2019 16:01:49 +0100 Drei Jahrzehnte bei der SPK https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////drei-jahrzehnte-bei-der-spk.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e12311f9725f20fc7be4f951ce43181 Der bisherige Vizepräsident Günther Schauerte ist Ende 2018 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen Günther Schauertes Verbundenheit mit der SPK reicht sehr weit zurück – insgesamt wirkte er über 30 Jahre lang in der Stiftung. 1986 wurde er Referent des Generaldirektors der Staatlichen Museen zu Berlin, bis er 1998 Wissenschaftlicher Direktor und 2002 Stellvertretender Generaldirektor wurde. Seit 2011 war Prof. Dr. Günther Schauerte Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Der Archäologe Schauerte hat sich als exzellenter Kultur- und Wissenschaftsmanager in verschiedenen Ämtern bewährt. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf den antiken Kulturen des Vorderen Orients, so trat er als Ko-Kurator der Ausstellungen „Jordanien – Gesichter des Orients", „Richard Lepsius" und „Babylon – Mythos und Wahrheit" in Erscheinung, führte Ausgrabungen in Deutschland und Jordanien durch und war stellvertretender Projektleiter der Stiftung im EU-Twinning-Projekt mit dem georgischen Nationalmuseum. 

Ende Dezember 2018 wurde Schauerte von Mitarbeitern und Weggefährten in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nachfolger als Vizepräsident wird der Jurist Gero Dimter. 

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Bildteaser Personalia
news-8859 Mon, 07 Jan 2019 14:28:21 +0100 SPK trauert um Werner Knopp https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////spk-trauert-um-werner-knopp.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=02a26f5d8b9dee9fb2ccd56df07ad5d5 Im Alter von 87 Jahren ist der langjährige SPK-Präsident am 4. Januar 2019 verstorben. Werner Knopp war von 1977 bis 1998 Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Der gebürtige Braunschweiger stand mehr als zwanzig Jahre an der Spitze der größten deutschen Kulturinstitution.

In seine Amtszeit fielen die deutsche Wiedervereinigung und die damit verbundene Zusammenführung der ehemals preußischen Sammlungen in Ost und West. „Dieser Präsident hat aus der SPK eine gesamtdeutsche Stiftung gemacht und vor allem auch alle neuen Länder in die SPK integriert.“ sagte Hermann Parzinger in Würdigung von Knopps Verdiensten. „Wir werden diesen Präsidenten nicht vergessen, sein Wirken ist bis heute unser Fundament.“

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Bildteaser
news-8857 Mon, 07 Jan 2019 11:28:40 +0100 Bau und Schau: Was steht 2019 in der Staatsbibliothek an? https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////bau-und-schau-was-steht-2019-in-der-staatsbibliothek-an.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb51e0aa2d789a39bbf436a7dd76ace6 Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, berichtet im Interview von den Bauarbeiten an den beiden Häusern, dem geplanten Bibliotheksmuseum sowie den Schätzen, die dort ausgestellt sein werden. Frau Schneider-Kempf, die Staatsbibliothek zu Berlin ist in einer Phase großer baulicher Veränderung und Erneuerung. Die Sanierung des Hauses Unter den Linden befindet sich in den Endzügen. Wie ist dort der Stand der Dinge?

Barbara Schneider-Kempf: Wir haben zwar einige Bauverzögerungen hinnehmen müssen, allerdings kamen diese durch die hohe Komplexität des Bauvorhabens sowie durch zwei besondere Komponenten zustande: Bauen bei laufendem Betrieb und Bauen im Bestand. Das Haus Unter den Linden, 1914 eröffnet, ist im Krieg stark beschädigt worden. In den Jahrzehnten danach wurde es nur notdürftig wieder hergerichtet, sodass ein Bibliotheksbetrieb möglich war, jedoch geschah darüber hinaus nichts. Man hat beispielsweise nicht untersucht, welche Folgen die Bombeneinschläge auf die Statik hatten. Ein weiterer gravierender Punkt war, dass das Gebäude auf Holzpfählen steht, so wie auch der Berliner Dom. Diese Pfähle waren aufgrund von Absenkung des Grundwassers in den 1960er/70er morsch geworden, in den 1990ern mussten sie alle durch tiefstehende Betonpfähle ersetzt werden. Als ich noch nicht in der Staatsbibliothek tätig war, habe ich einmal bei einer Führung diese Holzpfähle gesehen, sie lagen in den Innenhöfen, nachdem sie ersetzt worden waren. Jeder Laie konnte da sehen, dass sie nicht mehr lange standgehalten hätten, das Gebäude war in akuter Gefahr. Derzeit ist noch einiges zu tun, bis im August oder September 2019 endlich die Schlüsselübergabe an die Staatsbibliothek erfolgt. Die wollen wir im sogenannten Brunnenhof zelebrieren, der aufgrund des einst herrlichen Weinbewuchses und der Grünanlagen auf der Liste der Berliner Gartendenkmäler verzeichnet ist. Nach der Übergabe wird das Haus geschlossen, um die Umzüge von Beständen und Büros aus der Potsdamer Straße und aus dem Westhafen durchzuführen. Anfang 2020 ist dann fast alles fertig – bis auf unser neues Bibliotheksmuseum.

Was ist für das Museum genau geplant? 

Es wird dort entstehen, wo heute der provisorische Eingang von der Dorotheenstraße her liegt. Auf einer Fläche von 885 qm werden eine Dauerausstellung, eine Fläche für Wechselausstellungen und die „Schatzkammer“ unterkommen. In der Schatzkammer werden natürlich die ganz wertvollen Stücke ausgestellt: Mozart, Gutenberg, Beethoven. Zum Beethovenjahr 2020 wird das Museum leider noch nicht fertig sein. Aber natürlich planen wir mit all den Beethoven-Highlights, die wir haben – etwa die Originalhandschriften der Sinfonien Nr. 4, 5, 8 und 9, die Klavierkonzerte Nr. 1-3 und 5 –, eine große Ausstellung, dann ein letztes Mal in der Potsdamer Straße.

Warum besitzt die Berliner Staatsbibliothek so viele Beethoven-Highlights?

Das ist zum einen der klugen Anschaffungspolitik meiner Vorgänger zu verdanken, zum anderen aber auch der Unterstützung durch die preußischen Könige und Kaiser Wilhelm II. Im 19. Jahrhundert war die Bibliothek zu Weltgeltung gekommen, sie hatte kluge Kustoden, die sich auf den Märkten umschauten und umsichtig Kontakte knüpften, und gleichzeitig auch so manchen Förderer. Natürlich musste man sich auch für diese einiges einfallen lassen, denn die Preußen hatten das Geld nicht immer locker in der Tasche sitzen. Der König oder der Kaiser konnten aber Titel verleihen – wenn also jemand sich großzügig gezeigt und eine besondere Schenkung gemacht hatte, bekam er dafür möglicherweise einen schönen Titel, und das war so manches Mal ein guter Anreiz. Einige unserer Sammlungen sind absolut unvergleichlich, etwa Musiksammlung: Die hat nicht nur reichlich Autographe von Beethoven vorzuweisen, sondern ebenso rund 80 Prozent der weltweit erhaltenen Bach-Autographe. Auch fünf der sechs Meisteropern von Mozart sind bei uns, Die Zauberflöte, die Hochzeit des Figaro und andere absolute Spitzenstücke, Kulturerbe von Weltgeltung. Aber auch unsere Sammlung orientalischer Handschriften, eines meiner persönlichen Lieblingsthemen, kann sich sehen lassen.

Zurück zu den Bauthemen: Wie geht es mit dem Gebäude an der Potsdamer Straße weiter?

Für die Grundinstandsetzung des Hauses haben wir im Oktober 2018 den Planungsauftrag bekommen, dieser wird in nächster Zeit in einem geeigneten Verfahren ausgeschrieben. Die Bauarbeiten werden zum größten Teil als Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes vonstattengehen, teilweise jedoch gibt es auch Ergänzungen zu entwerfen. Dieser Neubauteil betrifft den zweiten Eingang von der Potsdamer Straße. Wer das Haus kennt, weiß: Das Großartige daran ist die offene Architektur, die wir erhalten werden. Allerdings führt die Offenheit auch dazu, dass Lärm aus dem Foyer bis in den Lesesaal dringt – die Architekten werden also auch für dieses Problem Lösungen finden müssen. Aus Gründen des Denkmalschutzes muss aber die grundsätzliche Idee des Architekten Hans Scharoun erhalten bleiben. Und das ist auch gut so.

Die Fragen stellte Jonas Dehn. 

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Aktuelles Bildteaser SBB Standorte Bauen SBB-Bau
news-8845 Fri, 21 Dec 2018 09:15:58 +0100 Die Kapelle bebt – Die Stiftung bekommt neue Häuser https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////die-kapelle-bebt-die-stiftung-bekommt-neue-haeuser.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2d0c9b8b91693bca178a13beea19c40a Mit der „bebenden Kapelle“ von Paul Klee wünscht die Abteilung Medien und Kommunikation der SPK frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Mit dem Werk des Bauhaus-Meistes Paul Klee aus der Sammlung Scharf-Gerstenberg grüßen wir Sie zum Jahresende und blicken voraus auf ein Jahr voller baulicher Ereignisse: Die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel und das Humboldt Forum eröffnen, die Staatlichen Museen zu Berlin übernehmen das Haus Bastian als Zentrum ihrer Vermittlungsarbeit. Und dann feiern wir noch den 100. Geburtstag des Bauhauses und den 250. von Alexander von Humboldt. Seien Sie uns zu all diesen Anlässen herzlich willkommen und besuchen Sie unsere Archive, Bibliotheken, Institute und Museen auch bei anderer Gelegenheit.

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Aktuelles Bildteaser Standorte Museumsinsel PMU JSG SBB-Bau Kulturforum
news-8840 Wed, 19 Dec 2018 16:13:40 +0100 Kartenvorverkauf für Mendelssohn-Konzerte 2019 beginnt https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////kartenvorverkauf-fuer-mendelssohn-konzerte-2019-beginnt.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=378c26f9311ba1ea780f78399cdb9287 Am 20. Januar 2018 findet das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs im Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt. Der traditionsreichste deutsche Klassik-Nachwuchswettbewerb wird 2019 in den Fächern Violoncello und Orgel ausgetragen. Die besten Studierenden aus 24 deutschen Musikhochschulen ihr Können. Als kleinen Auftakt gibt es im Konzerthaus Berlin am 16. Januar ein Espresso-Konzert mit zwei Vorjahrespreisträgern im Fach Klavier. 

Am 16., 17. und 18. Januar finden die öffentlichen Wertungsspiele statt – im Fach Orgel in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, im Fach Violoncello im Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin. Der Eintritt ist frei.

Am 19. Januar treten die besten Teilnehmenden des Faches Violoncello in einem Finalkonzert, begleitet vom Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer, an. Sie haben die Wahl zwischen Haydns Cellokonzert Nr. 2, Schumanns Cellokonzert in a-Moll und Tschaikowskis Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester.

Tickets

  • Konzerte am 16.01.2019 und 20.01.2019 im Konzerthaus Berlin: www.konzerthaus.de oder Tel. (030) 2030 92101
  • Konzert am 19.01.2019 im Konzertsaal der UdK Berlin: www.reservix.de oder Tel. (030) 3185 2374

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Bildteaser Koop_kultur FMBHW
news-8837 Tue, 18 Dec 2018 15:27:38 +0100 Neue Köpfe für die SPK: Gero Dimter wird Vizepräsident https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////neue-koepfe-fuer-die-spk-gero-dimter-wird-vizepraesident.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7db87f8b87445a4c1fe4ae57896ba131 Am 18. Dezember 2018 beschloss der Stiftungsrat der SPK unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters das Amt des Vizepräsidenten, die Museumsdirektorin des Vorderasiatischen Museums und die Leiterin der Benutzungsabteilung der Staatsbibliothek. Der Stiftungsrat der SPK hat heute mehrere Personalien beschlossen. Das Gremium wählte den Juristen Gero Dimter zum neuen Vizepräsidenten der Stiftung. Der Verwaltungsfachmann Dimter war zuletzt als Verwaltungsdezernent in der Präsidialverwaltung des Kammergerichts tätig.

Günther Schauerte, der das Amt seit 2011 innehatte, geht zum Jahresende in den Ruhestand. 

Bei den Staatlichen Museen wird die Archäologin Barbara Helwing, derzeit an der Universität Sydney, ab Frühjahr 2019 das Vorderasiatische Museum leiten. Zur künftigen Leiterin der Benutzungsabteilung der Staatsbibliothek wählte der Stiftungsrat Claudia Martin-Konle.

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Aktuelles Bildteaser
news-8826 Mon, 17 Dec 2018 17:43:00 +0100 Ethnologisches Museum in Luanda (Angola) startet Zusammenarbeit mit SPK und Goethe-Institut https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////ethnologisches-museum-in-luanda-angola-startet-zusammenarbeit-mit-spk-und-goethe-institut.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=691d1720c653649fe5ca1334e966d58f Die Direktion der Nationalen Museen Angolas, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das Goethe-Instituts haben in Luanda mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding eine längerfristige Zusammenarbeit vereinbart. Während der Kolonialherrschaft in Angola entstanden große ethnographische Sammlungen für das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin und für das Museu do Dundo im Nordosten Angolas. Die Objekte des Museums in Dundo bilden heute einen großen Teil des Bestandes des Museu Nacional de Antropologia in Luanda. Im Ethnologischen Museum in Berlin befindet sich darüber hinaus eine der weltweit bedeutendsten und ältesten Sammlungen angolanischer Kunst und materieller Kultur.

Im Zentrum der Zusammenarbeit sollen die Erforschung der Sammlungen beider Museen stehen, die Befragung ihrer Geschichte sowie deren Aktivierung für die Gegenwart mit wechselseitigen Bezügen und gemeinsam erarbeiteten Inhalten. Für das erste Jahr einigten sich die Partner auf den Austausch von Informationen über die Sammlungsbestände der Museen in Luanda und Berlin und einen Workshop zur Konservierung und Restaurierung. Parallel ist die Übersetzung historischer, ethnografischer Dokumente ins Portugiesische geplant.
 

Weiterführender Link

]]>
Startseite Intranet Aktuelles Bildteaser Kooperationen
news-8831 Sat, 15 Dec 2018 12:02:00 +0100 Besucherzahlen veröffentlicht: 2,2% Besucherzuwachs in 2017 https://www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article////besucherzahlen-veroeffentlicht-22-besucherzuwachs-in-2017.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70721e25d21bf6b9493bddb8a1e80fe6 Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin ermittelte wieder bundesweite Statistik. Die Anzahl an Besuchen entwickelte sich je nach Bundesland und nach Museumsart unterschiedlich. Die am häufigsten genannten Gründe für den Anstieg der Besuchszahl waren große Sonderausstellungen und die Erweiterung von Öffentlichkeitsarbeit bzw. Museumspädagogik. In 2017 sorgten die documenta 14 und die Skulptur Projekte Münster für ein besonderes Interesse an zeitgenössischer Kunst. Auch fand die Eröffnung des privat-gestifteten Museums Barberini in Potsdam ganzjährig hohe Beachtung. Das führte allgemein zu einer guten Bilanz der Kunstmuseen (+13,1%). Einen großen Einfluss auf die Besuchszahlen der Museen hatte auch das Reformationsjubiläum 2017. Resümierend zeigte sich aber auch, dass nicht alle Ausstellungen zu diesem Thema den gewünschten Erfolg hatten; die Museen zu den historisch-wichtigen Stationen der Reformation und den Lebensorten Martin Luthers profitierten jedoch von dem Jubiläum. Allein in Sachsen-Anhalt stieg die Besuchszahl der Museen im Vergleich zum Vorjahr deshalb um über 11%.

Die Auswertung der Besuchszahlen wird jährlich seit 1981 vom Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund veröffentlicht.

Weiterführende Links

]]>
Startseite Intranet Aktuelles IfM